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Galaxien – Sind das nicht eher Wirbel?

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Beitrag von McKay am Sa 14 Aug - 16:08

Hallo liebe Forenmitglieder,

Das ist mein erster Beitrag in diesem Forum, und darum möchte ich mich kurz vorstellen. Bin 46 Jahre alt, technischer Angestellter, habe den Pilotenschein, liebe die Astrophysik und beschäftige mich seit ca. einem Jahr mit dem UFO-Phänomen.

Auch wenn ich diesen Beitrag schon in einem anderen Forum geschrieben habe, und einige von Euch das Thema vielleicht schon kennen, möchte ich meine Idee trotzdem auch hier kundtun.

Worum geht es mir?

Zuerst einmal möchte ich mitteilen, dass ich von der Existenz von außerirdischen Besuchern hier auf der Erde aus gehe. Und genau daraus ergibt sich für mich eine wichtige Frage:

Wie machen die das? Wie überbrücken sie diese riesigen Distanzen? Ist die Grenze der Lichtgeschwindigkeit überall gültig? Oder ist unsere Sicht der Dinge in dem Zusammenhang falsch? Gibt es eine andere Wahrheit, die es ermöglicht unsere physikalischen Grenzen zu durchbrechen? Eins ist klar, wenn es extraterristrische Raumschiffe gibt, und die uns hier vielleicht seit tausenden von Jahren besuchen, müssen die irgendwie hier her kommen. Und das ist mit unserer jetzigen Vorstellung von Raum und Zeit nicht vereinbar. Vielleicht weis man sogar schon, wie es geht, und die Folgen daraus führen zu weiteren Entdeckungen oder Erkenntnissen, die man nicht will. Es könnte ja sein, dass man dann kein Öl mehr braucht.

Erst einmal ein paar Fakten, die mit meiner Überlegung zusammenhängen:

1. Johannes Kepler hat 1619 die Gesetze aufgestellt, welche die Planetenbahnen beschreiben. Ich denke, Jeder weiß, dass je weiter ein Planet von seinem Zentralgestirn entfernt ist, desto langsamer bewegt er sich um dieses. Dies kann man sehr schön in unserem Sonnensystem sehen.

2. In dem Jahr 1686 hat Isaac Newton sein Gravitationsgesetz formuliert. Jedoch weiß bis heute Keiner, wie Gravitation und Massenträgheit wirklich funktionieren. Ich habe mal in der Schule gelernt, dass große Körper kleine Körper anziehen. Das habe ich schon vor 35 Jahren bestenfalls für oberflächlich gehalten.

3. 1905 hat Albert Einstein seine Relativitätstheorie veröffentlicht. Darin enthalten ist die Aussage, dass nichts schneller sein kann als das Licht. Nämlich 299792458 Meter pro Sekunde. Das ist messtechnisch nachgewiesen worden und für uns hier auf der Erde ein Fakt! Und der Grund dafür, dass es keine extraterristrischen Besucher gibt. So die mainstream Wissenschaft. Oder doch nicht? … und warum ist die Zahl so krumm?

4. Man weiß heute, dass sich Galaxien nicht an die Keplerschen Gesetze halten. Sie drehen sich nicht mit zunehmendem Abstand zum Zentrum langsamer. Nein im Gegenteil, sie drehen eher wie ein Festkörper. Wie ein Rad oder eine Schallplatte.

Was macht die Wissenschaft? Sie denkt nicht über andere Möglichkeiten nach, sondern versucht das Vorhandene krampfhaft zu behalten und darum herum etwas zu postulieren (unbewiesene Annahme), damit es war bleibt. Ganz so wie einer der mit einer Lüge anfängt und dann weiter lügt und lügt, um die erste Lüge und die Folgenden nicht aufzudecken. Schade, dass unsere Wissenschaftler so von Geldgebern abhängig sind und sich deshalb kaum Einer wagt etwas wirklich Neues zu entwickeln. So wie Dieser hier: Prof. Dr.-Ing. Konstantin Meyl http://www.k-meyl.de

Aber zurück zum Thema: Warum drehen Galaxien wie Festkörper, ganz gegen alles was wir gelernt haben? Die Wissenschaft vertritt seit Jahren das Postulat der Dunklen Materie. Diese Teilchen, die man nicht sieht, schmeckt, hört :-), nur durch ihre gravitative Wirkung auftreten, sollen das Phänomen erklären. Man soll sich das so vorstellen, dass Galaxien von einem Halo aus dunkler Materie umhüllt sind der den Effekt hervorrufen soll. Man versucht sogar seit Jahren in tiefen ausgedienten Bergwerken mit speziellen Detektoren diese Teilchen nachzuweisen. Das ist ein sehr langweiliger Job da unten zu arbeiten, denn bis heute wurde nichts gefunden.

Man stelle sich bloß mal vor, dass es diese Teilchen wirklich gäbe. Wenn sich solche Teilchen in einer Sonne ansammeln würden, die mit nichts Wechselwirken und nur durch Gravitation wirken. Die Fusion würde zusammenbrechen. Sie würden den Wasserstoff einfach verdrängen. Ich bin überzeugt, dass wenn es dunkle Materie gäbe, erst gar keine Sonnen entstanden wären.

Und jetzt kommt’s: Eine aktuelle Studie britischer Wissenschaftler legt nahe, dass die bisherige naturwissenschaftliche Vorstellung von der Zusammensetzung des Universums, wie sie mysteriöse Dunkle Materie und Dunkle Energie benötigt, grundlegend falsch sein könnte.

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2010/06/astronomen-offenbaren-lucken-in-urknall.html

Ich habe gesehen, dass das Thema hier auch schon diskutiert wurde: http://freidenker.forumieren.de/grenzwissenschaft-f23/existenz-schwarzer-materie-wird-angezweifelt-t909.htm#10901

Und was jetzt?

Galaxien drehen trotzdem wie Festkörper!

Für mich sieht eine Spiralgalaxie eher wie ein Wirbel aus. Ganz so wie ein Hurrikan. In der Natur finden sich unzählige Beispiele von Wirbelphänomenen, und alle haben mit Transport, Einsparung oder abführen von Energie zu tun. Z.B. wird bei Flugzeugen jede Menge Energie durch Wirbel vernichtet, bzw. abgeführt. Wirbel können auch für eine Zeit Energie speichern. Siehe Wirbelschleppen, die durch den Druckausgleich an den Flügelspitzen entstehen. Dafür, dass die nur aus wirbelnder Luft bestehen, halten die sich ganz schön lange.
Wenn man aus so einem Wirbel mal gedanklich eine Scheibe herausschneidet und die Geschwindigkeiten misst, wird man feststellen, dass die Luft im Zentrum sehr langsam dreht, nach außen hin schneller wird und nach einem Maximum wieder abnimmt. Kurz gesagt, es würde sich in etwa so verhalten wie eine Galaxie. Vielleicht speichert die Natur wie im Kleinen auch im Großen die Energie in Wirbeln. Galaxien könnten nicht nur einfach Gravitationswirbel sein, sondern vielleicht sogar eine Art Raum/Zeit/Energie-Wirbel, die Materie, Gravitation, Massenträgheit und vor Allem die Zeit überhaupt erst entstehen lassen. Demnach würden innerhalb einer Galaxie in unterschiedlichen Abständen zum Zentrum auch unterschiedliche Kräfte wirken. So, wie in einem Hurrikan.

Wir beobachten das Universum von einem Ort innerhalb eines solchen Systems und glauben, so wie es bei uns ist, muss es überall sein. Erzähl das mal Jemanden, der gerade im Keller sitzt und darauf wartet, dass der Hurrikan über ihm endlich weg zieht.
Ich könnte mir sogar vorstellen, dass die Größen: Gravitation, Massenträgheit, Raum, Zeit und damit auch die Lichtgeschwindigkeit von der Position innerhalb einer Galaxie abhängen. Wir schauen gewissermaßen durch eine „Linse“ in das Universum. Vielleicht sehen wir deshalb draußen im All alles rotverschoben. Ach so, das ist ja wegen der dunklen Energie und der daraus resultierenden Raumexpansion. Ja Ja, schon klar … aber nicht an UFO’s glauben.

Gelächter!

Stellt Euch einfach mal vor, ihr wärt außerhalb unserer Galaxie. Das Licht wäre vielleicht nicht mehr durch die Kräfte gehemmt, also viel schneller. Keine Gravitation, wenig Massenträgheit … und … keine Zeit! Alles wäre plötzlich ganz nahe.

So, und wie sieht es nach dieser Vorstellung mit extraterristrischen Besuchern aus?

Ganz lapidar gesagt, sie müssen „nur“ die Kräfte, die innerhalb einer Galaxie herrschen ausschalten, abschirmen oder umkehren. Sich diesen irgendwie entziehen. Damit unterliegt ein Raumschiff, welches das vollbringt den Kräften wie sie vielleicht außerhalb einer Galaxie wirken könnten. Wie oben beschrieben: … wenigen oder auch keinen!

Eines ist jedenfalls Fakt: UFO’s vertragen sich nicht mit unsere Physik. Das Argument der UFO-Gegner, dass es keine Besucher aus dem All gibt, weil Niemand schneller als das Licht reisen kann, ist für mich der Schlüssel. Wenn es diese Besucher aber wirklich gibt, und davon gehe ich aus, dann stimmt etwas nicht mit unserer Vorstellung von Raum und Zeit. Und zwar in vielerlei Hinsicht. Es müssen andere Modelle her, und vielleicht könnte es ungefähr in die von mir beschriebene Richtung gehen.

LG
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Beitrag von mylord am Mo 16 Aug - 11:16

@McKay schrieb:
Wenn man aus so einem Wirbel mal gedanklich eine Scheibe herausschneidet und die Geschwindigkeiten misst, wird man feststellen, dass die Luft im Zentrum sehr langsam dreht, nach außen hin schneller wird und nach einem Maximum wieder abnimmt. Kurz gesagt, es würde sich in etwa so verhalten wie eine Galaxie. Vielleicht speichert die Natur wie im Kleinen auch im Großen die Energie in Wirbeln. Galaxien könnten nicht nur einfach Gravitationswirbel sein, sondern vielleicht sogar eine Art Raum/Zeit/Energie-Wirbel, die Materie, Gravitation, Massenträgheit und vor Allem die Zeit überhaupt erst entstehen lassen. Demnach würden innerhalb einer Galaxie in unterschiedlichen Abständen zum Zentrum auch unterschiedliche Kräfte wirken. So, wie in einem Hurrikan.

Wir beobachten das Universum von einem Ort innerhalb eines solchen Systems und glauben, so wie es bei uns ist, muss es überall sein. Erzähl das mal Jemanden, der gerade im Keller sitzt und darauf wartet, dass der Hurrikan über ihm endlich weg zieht.
Ich könnte mir sogar vorstellen, dass die Größen: Gravitation, Massenträgheit, Raum, Zeit und damit auch die Lichtgeschwindigkeit von der Position innerhalb einer Galaxie abhängen. Wir schauen gewissermaßen durch eine „Linse“ in das Universum. Vielleicht sehen wir deshalb draußen im All alles rotverschoben. Ach so, das ist ja wegen der dunklen Energie und der daraus resultierenden Raumexpansion. Ja Ja, schon klar … aber nicht an UFO’s glauben.

Gelächter!

Stellt Euch einfach mal vor, ihr wärt außerhalb unserer Galaxie. Das Licht wäre vielleicht nicht mehr durch die Kräfte gehemmt, also viel schneller. Keine Gravitation, wenig Massenträgheit … und … keine Zeit! Alles wäre plötzlich ganz nahe.

So, und wie sieht es nach dieser Vorstellung mit extraterristrischen Besuchern aus?

Ganz lapidar gesagt, sie müssen „nur“ die Kräfte, die innerhalb einer Galaxie herrschen ausschalten, abschirmen oder umkehren. Sich diesen irgendwie entziehen. Damit unterliegt ein Raumschiff, welches das vollbringt den Kräften wie sie vielleicht außerhalb einer Galaxie wirken könnten. Wie oben beschrieben: … wenigen oder auch keinen!

Eines ist jedenfalls Fakt: UFO’s vertragen sich nicht mit unsere Physik. Das Argument der UFO-Gegner, dass es keine Besucher aus dem All gibt, weil Niemand schneller als das Licht reisen kann, ist für mich der Schlüssel. Wenn es diese Besucher aber wirklich gibt, und davon gehe ich aus, dann stimmt etwas nicht mit unserer Vorstellung von Raum und Zeit. Und zwar in vielerlei Hinsicht. Es müssen andere Modelle her, und vielleicht könnte es ungefähr in die von mir beschriebene Richtung gehen.

LG

Hallo McKay,

deine Gedanken hören sich verdammt gut an!

Ja schon fast ein wenig verrückt, aber mit einer derartigen Logik dahinter was diese Gedanken so erst Recht interessant machen.
Das jeder willkürliche Punkt einer Galaxie (vergleichbar die einer Schallplatte), seine eigenen Gesetze mit sich bringen würde, was doch bedeutet, das eine Einheitsformel in solchen Situationen überhaupt nicht mehr gelten, wie der unserer Physik.

Nun durch diesen Gravitationswirbel, würde ich mich jetzt von dem Zentrum mich weg bewegen, so wäre ich größeren und anderen Kräften ausgeliefert, und wenn ich mich zum Zentrum zubewegen würde, dann wäre ich geringeren also auch anderen Kräften ausgeliefert.
Egal auf welchem Punkt ich mich in einer Galaxie (Schallplatte) befinde, jeder Punkt hätte seine eigene für sich bestimmte Gesetze auf dieser Stelle wo ich mich zur Zeit befinde.
Materie, Gravitation, Massenträgheit und vor allem die Zeit hätten zu jedem Punkt in einer Galaxie ein anderes Verhältniss wie auf auf einem andern Punkt in dieser Galaxie.

Sensationell deine Gedanken.

Wenn man sich dazu noch außerhalb einer Galaxie befinden würde, ja dann könnte man wirklich alles Schulwissen vergessen können, die Physik könnte man in die Mülltonne werfen.

Keine Gravitation, Masseträgheit und keine Zeit hätte man mehr.

Alles würde somit in die Nähe rücken.

Unglaublich und verrückt zugleich.

Wenn man jetzt noch deine Thesen dieser Erkenntnisse technisch noch umsetzen könnte, das wäre einfach SENSATIONELL!

VG mylord

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Beitrag von McKay am Di 17 Aug - 11:12

Hi mylord,

Danke für Deine Antwort.

Ich glaube aber, dass die Kräfte von Innen nach Außen abnehmen. Die Lichtgeschwindigkeit von Innen nach Außen zunimmt. Die „Geschwindigkeit“ der Zeit von Innen nach Außen abnimmt.
Es heißt doch, dass die Lichtgeschwindigkeit überall im Universum konstant ist und nichts schneller sein kann. Auch die Wirkung der Gravitation nicht! Da stellt sich für mich aber eine ganz wichtige Frage:

Warum hält ein schwarzes Loch das Licht zurück und wirkt trotzdem mit Gravitation???? Überleg mal!

Die Gravitation muss schneller sein als das Licht. Ich glaube sogar, dass sie augenblicklich wirkt, und zwar Universumsweit. So wie Druck, oder ein Potenzial … einem Kräfteunterschied zwischen zwei Punkten. Es kann doch auch nicht sein, dass sich die Erde um einen Punkt dreht, am dem sich die Sonne vor 7 Minuten befunden hat (das Licht braucht ca. 7 Min. von der Sonne zur Erde). Genau so kann es nicht sein, dass sich die Andromeda Galaxie auf einen Punkt zu bewegt, wo unsere Milchstrasse vor 2,7 Millionen Jahren war. Drohfinger

Ich glaube, dass Galaxien durch ein irgendwie geartetes Potenzial entstehen. Und zwar wird dabei der Raum selbst in Wirbelform verdreht. Er steht quasi unter Spannung, unterliegt einem Potentialunterschied und fängt an zu rotieren … also der RAUM selbst. Idea Und das bis weit nach Draußen … natürlich immer weiter abgeschwächt, je weiter man sich weg bewegt. Und an dem Lagrangepunkt zwischen der Milchstrasse und der Andromeda Galaxie herrscht dann theoretisch absolute Kräftefreiheit.
Es ist doch auch so, dass sich unser komplettes Sonnensystem um das Zentrum der Milchstrasse dreht. Wir befinden uns dabei zwischen zwei Spiralarmen und der Abstand zu diesen Armen bleibt immer gleich. Wenn die Sonne sich dabei durch den Raum bewegen würde, hätten wir sie schon längst verloren. hilfe Es muss anders funktionieren.

Der Raum selbst bewegt sich, und zwar mit dem Inhalt.

Und die Rotationsverzerrungen des Raumes lassen die Corioliskraft wirken. Und zwar durch alle Ebenen von drehenden Systemen. So entstehen Sonnen, Planeten, ja und auch das Wetter. Mit Wirbel, ausgelöst durch die Corioliskraft … von der galaktischen bis zur atomaren Ebene. Die Drehung ist der Schlüssel!

Stellt sich „nur“ noch die Frage: Welches Potenzial lässt den Raum in Galaxien derart verdrehen? Und wie kann man dem Potenzial entgegen wirken, oder es umgehen?

Ganz ehrlich: Keine Ahnung! Aber wenn man sich der Sichtweise mal öffnen würde, käme man vielleicht irgendwann drauf. Der Weg, den die Wissenschaft heute verfolgt, führt jedenfalls nicht dort hin. Crying or Very sad

LG und viel Spaß beim grübeln. Question

Euer McKay
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Beitrag von Dragon33 am Di 17 Aug - 12:30

Hallo ich habe davon zwar keine ahnung ,aber beim durchlesen ist mir der Gedanke gekommen ,das vielleicht die Dreh bewegung des gesamten von einem Riesen grossen Schwarzenloch sein könnte??
Ist nur ein Gedanke von einem Laien der gerne mal etwas Abstrakter Denkt.

Lg Dragon
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Beitrag von McKay am Di 17 Aug - 12:34

Wie die Wissenschaft heute denkt, sieht man unter Anderem auch in der neuen Dokumentation „UFO & Aliens: Saucer Tech“ https://www.youtube.com/user/uforeport2009#p/u/16/L0D10Iz6qI0

Für mich ist es kein Wunder, dass diese Erscheinungen nicht erklärbar sind. Nicht mit unserer Sicht der Sicht der Dinge.

Die Sendung wird übrigens von Jeri Ryan (Seven of Nine) moderiert.
http://www.google.de/images?hl=de&source=imghp&q=Jeri Ryan&btnG=Bilder suchen&gbv=2&aq=f&aqi=&aql=&oq=&gs_rfai=

Tolle Stimme, Tolle Frau! cyclops

sorry an die Frauen im Forum.
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Beitrag von McKay am Di 17 Aug - 12:38

@Dragon33 schrieb:Hallo ich habe davon zwar keine ahnung ,aber beim durchlesen ist mir der Gedanke gekommen ,das vielleicht die Dreh bewegung des gesamten von einem Riesen grossen Schwarzenloch sein könnte??
Ist nur ein Gedanke von einem Laien der gerne mal etwas Abstrakter Denkt.

Lg Dragon

Und genau das ist das Problem! Wenn es so wäre, dann würde sich eine Galaxie so drehen, wie ein Sonnensystem. Von Innen nach Aussen langsamer. Tut sie aber nicht!

LG
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Beitrag von mylord am Di 17 Aug - 12:55

Hallo McKay,

sorry, muss heute mich leider kurz fassen, habe heute privat volles Programm.
Morgen habe ich wieder mehr Zeit, und werde mich intensiver darauf einlassen.

Nur:
Ich glaube aber, dass die Kräfte von Innen nach Außen abnehmen.

Dann verstehe ich die Aussage im 1.Beitrag nicht ganz?
Wenn man aus so einem Wirbel mal gedanklich eine Scheibe herausschneidet und die Geschwindigkeiten misst, wird man feststellen, dass die Luft im Zentrum sehr langsam dreht, nach außen hin schneller wird und nach einem Maximum wieder abnimmt. Kurz gesagt, es würde sich in etwa so verhalten wie eine Galaxie.
:suspect:

Wenn ich mir aber die Natur anschaue, und dabei einen Wasserstrudel betrachte, dann kann ich dir nur zustimmen!
Im Zentrum eines Wasserstrudels haben wir die größten Kräfte, die nach außen dann abnehmen.

Nur welche Art von Strudeln oder Wirbeln haben wir nur denn jetzt?

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Beitrag von mylord am Di 17 Aug - 13:08

McKay,

mir kam gerade so ein verrückter Gedanke zu Schwarzen Löchern.

Ein Hurikan wirft alles von sich weg, während ein Wasserstrudel ja auch irgendwo ein Loch besitzt, und alles da in sich hineinzieht.

Was sagt dir das?

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Beitrag von mylord am Di 17 Aug - 13:25

Embarassed

Sehe gerade, oben hattet ihrs schon davon.

Nur müsste man hier dann von Strudeln reden, die aber auch Wirbelformen hätten, nur nach innen gerichtet, oder sehe ich das jetzt vollkommen falsch?
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Beitrag von mylord am Di 17 Aug - 17:03

@McKay schrieb:
LG und viel Spaß beim grübeln. Question

Euer McKay

Na ... Du biss mir einer? waaaaass?

Erst knallst Du uns voll mit hoch Interessantem,
und dann nichts wie ab. wegrenn

Nein, nein applaus

Heute Abend bin ich so oder so stationär für einen Abend untergebracht, dann kann ich ja darüber grübeln.

Bis morgen! :smerf:
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Beitrag von McKay am Mi 18 Aug - 10:20

@mylord schrieb:McKay,

mir kam gerade so ein verrückter Gedanke zu Schwarzen Löchern.

Ein Hurikan wirft alles von sich weg, während ein Wasserstrudel ja auch irgendwo ein Loch besitzt, und alles da in sich hineinzieht.

Was sagt dir das?


Na ja mylord,
ich wollte erstmal nicht so weit gehen, aber wenn Du es schon ansprichst. Es könnte sein, dass das schwarze Loch im Zentrum von Galaxien gar nicht aus Masse besteht, sondern ein leerer, allerdings sehr stark verdrillter Bereich des Raumes ist. Eben wie ein Abfluss. Alles innerhalb des Ereignishorizonts entspräche dann einem kontrahierenden Wirbel, Außerhalb eines expandierenden Wirbels. Ich muss allerdings einräumen, dass ich das noch nicht zu Ende gedacht habe, stelle mir aber vor, dass man die Erscheinungen an statt mit Masse, auch mit zeitlichen Unterschieden erklären könnte.

Ich wollte in dem Zusammenhang auch noch mal auf die Rotverschiebung eingehen. Wir sehen ja im Universum alle Galaxien rot verschoben, weil sich alle von uns weg bewegen sollen. Das Licht wird dabei quasi gedehnt und dadurch langwelliger, eben rot verschoben. Was wäre denn, wenn das eine optische Täuschung ist, die daher rührt, dass wir uns langsam aber stetig zum Zentrum unserer Milchstrasse hin bewegen. Das wäre natürlich ein sehr langsamer Prozess, der viele Milliarden Jahre dauert. Ich meine damit, dass nicht das Universum expandiert, sondern sich unsere relative „Geschwindigkeit“ der Zeit zum Universum verändert. Dass sich also nicht der Raum ändert, sondern die Zeit. Eine zeitlich und keine räumlich bedingte Rotverschiebung! Das würde dann genau so aussehen, und es bräuchte keine dunkle Energie mehr, weil das Universum in Wirklichkeit gar nicht expandiert.

Angenommen die Materie besteht nicht aus Teilchen, sondern aus atomaren Energiewirbeln, dann ist es mir auch klar, was Vakuumenergie ist. Es ist der Versuch, der Natur aus dem Nichts Materie zu schaffen. Es passiert folgendes: Eine Galaxie dreht und verdreht sich, also eigentlich der Raum selbst. Darin enthaltende Systeme beginnen ebenfalls zu drehen (Corioliskraft). Wiederum darin enthaltende Systeme beginnen zu drehen, usw. usw. … bis auf die subatomare Ebene. Zum Schluss kommt Materie raus. Deshalb gibt es Materie nur innerhalb von Galaxien. Sie entsteht am Rand des Gebildes, wo die Kräfte ausreichend sind, quasi aus dem nichts, durchläuft das ganze System von Außen nach Innen, und Innen angekommen, löst sie sich einfach wieder auf.

Bleibt die Frage, wo kommt die Kraft her, der Potentialunterschied, der das alles bewirkt? Ich kann mir das nur so erklären, dass im Zentrum von Galaxien ein Loch ist, eine Art Verbindung zu anderen Galaxien oder anderen Universen, die den Raum unter Spannung setzt.

Mann, da wird man ja blöd im Kopf.

Ach ja
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Galaxien – Sind das nicht eher Wirbel? Empty Re: Galaxien – Sind das nicht eher Wirbel?

Beitrag von mylord am Mi 18 Aug - 14:35

Bleibt die Frage, wo kommt die Kraft her, der Potentialunterschied, der das alles bewirkt? Ich kann mir das nur so erklären, dass im Zentrum von Galaxien ein Loch ist, eine Art Verbindung zu anderen Galaxien oder anderen Universen, die den Raum unter Spannung setzt.

Mann, da wird man ja blöd im Kopf.

Hi McKay Very Happy

könnten diese Kräfte verursacht werden, durch verschiedene "Drücke" aus verschiedenen in sich getrennte flexible Räume, verbunden durch ein Loch ?

Keine Ahnung, aus was so ein Universum besteht, aber vielleicht herrscht darin ein Druck (Über- Unterdruck)?

Und sollte noch ein 2.Universum was auch immer existieren, vermutlich noch dazu komplett darübergestülpt über unserem Universum (wie ein Ball im Ball), mit einem anderen Druck, dann hätte man doch vermutlich eine Erklärung zu einem Potentialunterschied, oder etwa nicht?

Mir ist klar, irgendwann müssten sich diese unterschiedlichen Drücke gegenseitig aufheben, nur die Relation zu den unterschiedlichen Größen der verschiedenen Räume kann so groß sein, dass dieser Ausgleich eine unendliche Ewigkeit dauert.
Zumal wir diese ganze Verkettungen in sich gar nicht kennen?

Zu deinem letzten Satz, da musste ich sehr lachen, trifft vollkommen zu Neutral
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Beitrag von mylord am Mi 18 Aug - 16:29

Ist Vakuum immer Gleich?

Mir ist Bewusst, das im Universum ein Vakuum vorherrscht, also was soll nun der ganze Mist jetzt mit diesen doofen Drücken?

Nur kann mir jemand erklären, wie Vakuum in unserem Universum genaue definiert wird, sollte es noch ein 2. Universum geben, mit einem anderen Vakuum.
Oder ist man schon immer von einem Vakuum ausgegangen?

Versteht Du was ich meine?

So könnte man diese Kette unendlich weiter fortsetzen.

Ist Vakuum immer gleich? (Von Raum zu Raum)

Deswegen auch meine Frage oben zu meinem vorletzten Beitrag, mit diesen unterschiedlichen Drücken, die ja unweigerlich sich daraus ergeben.
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Beitrag von bAsTi am Mi 18 Aug - 17:49

@Dragon33 schrieb:Hallo ich habe davon zwar keine ahnung ,aber beim durchlesen ist mir der Gedanke gekommen ,das vielleicht die Dreh bewegung des gesamten von einem Riesen grossen Schwarzenloch sein könnte??
Ist nur ein Gedanke von einem Laien der gerne mal etwas Abstrakter Denkt.

Lg Dragon

Richtig gedacht.
Alle Galaxien (zumindest man vermutet alle) drehen sich um ein supermassenreiches Schwarzes Loch.
Dieser Fakt ist bei unserer Milchstraße bewiesen.
Und damit die Materie nicht mit dem Schwarzen Loch kollidiert/eingesaugt wird, muss sie sich um das Loch drehen, genau wie sich der Mond um die Erde dreht.
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Galaxien – Sind das nicht eher Wirbel? Empty Re: Galaxien – Sind das nicht eher Wirbel?

Beitrag von McKay am Mi 18 Aug - 21:09

Bewiesen Question Nix ist bewiesen. War denn schon Einer da? Und Ihr vergesst bei Euren Argumenten, dass sich eine Galaxie gesamtheitlich eben nicht wie Planeten bewegt. Das ist ja das Problem!

Habe Heute übrigens noch das hier gefunden.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,712495,00.html
Und das hier ist am 02.08.2010 erschienen, und zwar nach dem ich diesen Artikel in das andere Forum geschrieben hatte.
http://science.orf.at/stories/1655501/

Langsam kriege ich vor mir selber Angst.

affraid
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Beitrag von McKay am Mi 18 Aug - 21:20

Hi Mylord,

das mit dem Druck ist gar nicht so weit her geholt. Es geht dabei aber nicht um Luftdruck, Vacuumunterdruck oder sowas, sondern vielmehr um einen Potenzialunterschied, den man der Einfachheit auch als Druck (Über- oder Unterdruck) bezeichnen kann. Also rein um einen sich nicht fortpflanzenden, sondern statischen Zustand.

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Galaxien – Sind das nicht eher Wirbel? Empty Re: Galaxien – Sind das nicht eher Wirbel?

Beitrag von mylord am Do 19 Aug - 13:37

Hi McKay,

ich möchte deinen Thread:

Galaxien - Sind das nicht eher Wirbel?

nicht unnötig mit meinen Fragen in andere 1000 Teile zerpflücken.

Der Sinn von deinem Thread liegt ja in den Wirbeln.

Nur was ich wirklich nicht verstehe, ist unser Universum und das Vakuum, auch wenn es vermutlich darauf keine Antwort gibt? :suspect:

Hier mache ich es mir echt schwer, vielleicht versteh ich hier darunter etwas total Falsches? Neutral

Ich frage mich einfach schon die ganze Zeit, welche ungeheuerlichen Kräfte hier wohl herrschen müssen, und wie zwischen Raum und Vakuum ein Gleichgewicht gehalten werden kann?

Wenn ich mir vorstelle, ich hätte anstatt Planeten jetzt zum Beispiel 50 Magnetmurmeln in einer Plastikfolie, (Plastikfolie = wäre nun das Universum), und würde darin Vakuum erzeugen.

Was würde passieren?

Die Plastikfolie würde sich zusammenziehen, mit samt den Magnetmurmeln, bis Sie fast direkt aneinander oder übereinander liegen würden, obwohl Sie eine abstoßende Wirkung hätten.

Was bedeutet das aber im übertragenen Sinne auf unser Universum?

Durch dieses Beispiel gehe ich eigentlich davon aus,
dass unser Universum eine ziemlich feste Hülle besitzen müsste, ja im übertriebenen Sinne wie eine fest betonierte Wand rings um uns herum die kaum nachgibt, was ja in diesem Fall die flexible Plastikhülle getan hat, Sie hat nachgegeben!

Oder diese Hülle unseres Universums wäre so Zäh, wie z.B. der eines LKW Reifens nur eben um ein vielfaches mehr, was wir uns überhaupt nicht vorstellen können.

Das bedeutet doch also, wir befinden uns in einem äußerst festen Raum, dessen Hülle sehr fest sein müsste, oder?

Und darin haben wir ein ungeheuerliches Vakuum, der diesen Raum nicht merklich zusammenziehen lässt, oder liege ich da mit meinen Gedanken verkehrt?

Wenn aber dem so wäre, dass das Universum ein Raum wäre, mit einer festen Hülle, was befindet sich dann hinter dieser Hülle?

Ein 2. Universum? Ein 3. Universum? usw.?


Nur mal hypothetisch Gedacht:

Es könnte doch sein, das außerhalb unsere Universums sich ebenfalls Luft, also Sauerstoff befindet,affraid
und wir kleines Universum nur ein Teil einer Marmorfliese von vielen Marmorfliesen eines komplett gefliesten Bades wären, affraid
von einem gigantischem Wesen ... den wir uns so überhaupt nicht vorstellen können? affraid

Dort wiederum hätte Gravitation, Massenträgheit und Zeit eine ganz andere Dimensionen wie bei uns klitze kleine Wesen, in einem dieser vielen Universum. affraid

Vorrangig ist mir aber die Frage, das Verhältnis zu unserem Universum mit Vakuum? :suspect:

Sorry McKay,
zu den Wirbeln komme ich noch! ok
McKay
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Galaxien – Sind das nicht eher Wirbel? Empty Re: Galaxien – Sind das nicht eher Wirbel?

Beitrag von McKay am Do 19 Aug - 20:41

Hi Mylord,

ich will Dir nicht zu nahe treten, aber wenn ich Dich richtig verstanden habe, glaube ich Du schmeißt da grundsätzlich was durcheinander. Das Vakuum, also leerer Raum ist der Normalfall. Es ist kein Unterdruck. Man kann im Gegenteil dazu sagen, alles was in einem Teil Raum sich ansammelt, ist quasi Überdruck. Also mit Materie gefüllter Raum.
Die Sache mit dem Vakuum zielt auf was anderes hinaus. Der Casimir Effekt. Materie kann unter bestimmten Umständen aus dem Nichts im Vakuum entstehen und ich glaube, dass genau das am Rande unserer Milchstrasse passiert. Und zwar durch das Wirbelphänomen.

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Galaxien – Sind das nicht eher Wirbel? Empty Re: Galaxien – Sind das nicht eher Wirbel?

Beitrag von mylord am Do 19 Aug - 22:25

@McKay schrieb:Hi Mylord,

ich will Dir nicht zu nahe treten, aber wenn ich Dich richtig verstanden habe, glaube ich Du schmeißt da grundsätzlich was durcheinander.

Hallo McKay,

nein überhaupt nicht, ich bin ja jedem dankbar wenn man mich korrigiert. study

Nur hatte ich immer das Bild vor mir, wie ein Leck in einer Raumkapsel war, wo alles nach außen in den Weltraum geschleudert wurde.
Das bedeutet, das in der Raumkapsel Überdruck herrscht, und durch das Leck alles nach außen in den leeren Raum gedrückt wird.

Mann Mann, ich werde noch ganz blöde Neutral

McKay Danke!
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mylord
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Galaxien – Sind das nicht eher Wirbel? Empty Re: Galaxien – Sind das nicht eher Wirbel?

Beitrag von mylord am Fr 20 Aug - 0:33

Hi,

sorry, werde schon ganz irre vor lauter Vakuum!

Nur noch ein paar blöde Fragen zum Abschluß auch wenn ich mich jetzt total blamiere:

Wenn ich mich in einem leeren Raum befinde, ohne Galaxien weit und breit, wie funktioniert dann ein Lenksystem oder eine Beschleunigung eines Raumschiffes, wie eine Links- oder Rechtsdrehung, Vor- und Rückschub?

Zum Beispiel ich würde mit einem Raumschiff in einem leeren Raum stehen, ohne einer Bewegung. Nun zünde ich meine Triebwerke um an Geschwindigkeit zu zunehmen, aber vermutlich würde ich doch von der Stelle nicht fort kommen?
Der ganze Druck würde in den leeren Raum ohne eines Gegenwiederstandes sinnlos verpuffen, sehe ich das richtig so?

Und wie sieht das mit der Lenkung eines Raumschiffes aus?
Es besteht doch kein Gegenwiederstand, also wie soll das überhaupt funktionieren?

In Galaxien ja, o.k, da könnte ich zusätzlich Gravitationsfelder zu meinen Triebwerken noch ausnutzen.

Aber eine Vollbremsung, wie soll das nun funktionieren, wenn überhaupt?

Bei Ufosichtungen sieht man das alles so wundeschön, wie Sie Haken schlagen, dann auf und ab Bewegungen ausführen, plötzlich stehend und auf einmal plötzlich ... ZACK und weg iss es.

Also noch einmal, in einem Weltraum wo nichts ist, könnte man sich da überhaupt Fortbewegen und seine Ziele in der weiten Ferne überhaupt noch ansteuern mit einer Vollbremsung, falls mir doch irgendwann Etwas in die Quere kommen sollte??

Bestimmt denke ich auch hier viel zu Quer und in eine total falsche Richtung, keine Ahnung?

Ich rede hier über alle möglichen Dinge in diesem Forum, weiß aber noch nicht einmal die grundlegenden Regeln einer Fortbewegung oder Steuerung eines Raumschiffes in einem leeren Raum wo sich überhaupt nichts befindet.
Surprised
McKay
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Beitrag von McKay am Fr 20 Aug - 10:49

Hi Mylord,

blamieren??? Neeeee! Ich nenne das Brainstorming vom feinsten.

Deine Frage ist vielleicht intelligenter als Du denkst.

Erstmal, was haben wir und was haben die?

Wir haben Impulsantriebe. Durch Rückstoss, wie bei Raketen, beschleunigt ein Raumfahrzeug in die entgegengesetzte Richtung der Stoßrichtung. Zum bremsen wird das Raumfahrzeug rumgedreht und entgegen der Flugrichtung beschleunigt, also abgebremst.

Die haben … tja, jedenfalls nicht solche Rückstoßsysteme wie wir. Die Stärke eines Rückstoßes ist ja immer abhängig von der Masse, die ich bewegen möchte. Je größer die Masse, desto größer die Massenträgheit, desto stärker muss der Rückstoß sein, um sich fort zu bewegen. Und auch beim abbremsen ist das wichtig. In meiner Vorstellung gibt es da nur vier Möglichkeiten:

1. Die können die Massewirkung derart aufheben, dass bei einem Rückstoß keine Trägheit mehr wirkt. Wenn man eine Feder beschleunigen will, braucht man keinen großen Rückstoss.
2. Sie haben derart starke Triebwerke, dass die Masse vernachlässigbar ist. Finde ich aber eher unwahrscheinlich.
3. Sie haben eine Möglichkeit gefunden, die Massenträgheit aufzuheben und sich quasi am Raum selbst festzuhalten. Sich am Raum abzustoßen, so wie bei einem Auto, dass sich mit Hilfe der Reifen an der Strasse abstößt.
4. Sie verlassen unser sichtbares Universum in ein völlig leeres, in eine übergeordnete Dimension, in der es nichts sonst gibt. Und von dort aus können sie an jeden Punkt unseres Universums quasi rein springen. Völlig zeitunabhängig!

So, und jetzt zu Deinem sehr interessanten Gedanken mit dem leeren Raum.
Angenommen Du sitzt in einem Raumschiff und außer Dir gibt es nichts im Universum. Keine Galaxien, keine Sterne, keine Planeten, keine sonstige Materie … absolut Nichts sonst. Nur der Raum und Du. Erstmal könntest Du gar nicht feststellen, ob Du stehst, oder dich bewegst. Es gibt ja keine Bezugspunkte! Ist ja sonst nichts da! Auch keine Zeit!!! Es gäbe nur Wahrscheinlichkeiten. Du könntest überall und Nirgends sein. An jedem Punkt des Universums gleichzeitig aber auch an keinem. Du selbst wärst das sichtbare Universum! Du siehst also, es steckt viel mehr in dem Gedanken, als Du denkst. Das kann man aber noch weiter spinnen. Angenommen, außer Dir gäbe es noch ein weiteres Objekt. Du könntest wieder nicht feststellen, wo Du dich im Universum befindest und wie schnell Du bist. Nur in Relation zu dem anderen Objekt! Damit wärst Du und das andere Objekt zusammen das sichtbare Universum.

Da kann man mal wieder sehen, was so ein scheinbar einfacher Gedanke bei einem Anderen für eine Gedankenflut auslöst. Verrückt nicht war?

LG
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Beitrag von mylord am Fr 20 Aug - 12:51

1A Sahne ... dein Beitrag! ok

Das muss ich erst einmal auf mich Einwirken lassen.

Danke McKay! Blume
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Beitrag von McKay am Sa 21 Aug - 13:49

Danke schön mylord, ok

ich muss allerdings mal anmerken, dass ich etwas enttäuscht darüber bin, dass sonst kaum Einer hier mit schreibt. weinen

Ist denn das Thema so abgedreht, oder zu schwierig? Question

LG
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Beitrag von McKay am Sa 21 Aug - 14:12

Wie ich gerade gelesen habe, gibt es wohl noch Hoffnung.

Die theoretische Physik – kompletter Blödsinn?
http://www.wissenschaft-online.de/artikel/1040493

LG
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Beitrag von mylord am Sa 21 Aug - 19:06

Na klar

ist das kompletter Blödsinn.
Vermutlich hat dieser Physiker hier all deine Beiträge gelesen, nochmals durch seinen Kopf durch gehen lassen mit seinen alt gewohnten Formeln, daraufhin dieser Physiker dann entsetzt feststellen musste, dass Du mit deinen Theorien eigentlich richtig liegst.
Und nun macht sich dieser Mann auf deine Kosten sehr Wichtig, auf was für glanzvolle Erkenntnisse er doch gekommen ist! Pssssssst

Nein nein grinsen immerhin macht wenigstens einer schon mal den Anfang!

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