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Julian Assange - Wikileaks

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Re: Julian Assange - Wikileaks

Beitrag von SKET am Di 7 Dez - 21:06

ich sag euch jetz schon der wird verhaftet - verurteilt - entschuldigt sich dafür das er die dokumente veröffentlicht hat - und wird denn als spinner hingestellt
oder er wird verurteilt und man sieht ihn nie wieder
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Van Bommel
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Re: Julian Assange - Wikileaks

Beitrag von Van Bommel am Di 7 Dez - 21:14

Selbst wenn Assange von der Bildfläche verschwinden würde - Wikileaks hat 400 Mirrors, das heißt die Seite gibts 400 x (info von heute). Die machen auf jeden Fall auch ohne Assange weiter.
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Re: Julian Assange - Wikileaks

Beitrag von Gast am Di 7 Dez - 21:23

Van Bommel schrieb:Selbst wenn Assange von der Bildfläche verschwinden würde - Wikileaks hat 400 Mirrors, das heißt die Seite gibts 400 x (info von heute). Die machen auf jeden Fall auch ohne Assange weiter.

So sehe ich das auch!
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Re: Julian Assange - Wikileaks

Beitrag von SKET am Di 7 Dez - 21:27

die könn auch ma n paar interessantere themen veröffentlichen und nich nur son langweiliges politiker getratsche
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Re: Julian Assange - Wikileaks

Beitrag von maado3 am Di 7 Dez - 21:38

skete6---genau so sehe ich das auch.--sind wir doch mal ehrlich,was wurde veröffentlich--getratsche OK für die betroffenen peinlich,wer sich so präsentiert muss das abkönnen,der leser ist amüsiert darüber.dann die videos-alter hut,soetwas ist seit dem cosovo bekannt ,irak der 1. also nicht`s was der aufgeweckte bürger nicht schon wissen müsste.jetzt ist es aber zeit mal die KATZE aus dem SACK zulassen und die weltbevölkerung aufzuklären.--meine befürchtung ist aber das alles wie eine seifenblase platzen wird--aus welchen gründen auch immer.
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Van Bommel
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Re: Julian Assange - Wikileaks

Beitrag von Van Bommel am Di 7 Dez - 21:41

sket6 schrieb:die könn auch ma n paar interessantere themen veröffentlichen und nich nur son langweiliges politiker getratsche
Hast du denn mal die Dokumente eingesehen oder nur in der Berichterstattung gelesen/gehört? Die haben nämlich fast nur über das Politiker-Getratsche berichtet. Allerdings finden sich auch allerhand andere interessante Dokumente....
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Re: Julian Assange - Wikileaks

Beitrag von SKET am Di 7 Dez - 21:48

ne ich muss zugeben das ich das jetz nur vom fernseher kenne das blöde is , ich würd die gerne alle lesen aber soweit ich weiss sind die alle in englisch und ich bin nich grade der beste in englisch . und son übersetzungs programm da rüberlaufen zu lassen is auch blöd weil da nur irgendwelcher müll rauskommt wofür man noch ein überstzungs programm brauch ^^
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Appell an Wikileaks: Bitte kein Limited Hangout über Bank of America und Guantanamo!

Beitrag von Gast am Mi 15 Dez - 14:29

Als Wikileaks das “Collateral Murder”-Video veröffentlicht hatte, war unsere Berichterstattung durchaus positiv. Es handelte sich allem Anschein nach um ein Kriegsverbrechen und wir begrüßten dass die Aufnahmen ans Licht der Öffentlichkeit gedrungen waren. Trotz alledem fanden wir es fragwürdig, wie praktisch das gesamte Medien-Establishment sich auf die Story stürzte während zahllose weitaus wichtigere Stories über den Irakkrieg in der Vergangenheit begraben oder extrem verharmlost worden waren. Bei den Afghanistan-Protokollen kam dann der Schock: Wikileaks kooperierte eng mit exakt jenen Establishment-Medien, die mit ihrer Berichterstattung über den “Krieg gegen den Terror” die Militäreinsätze überhaupt erst möglich gemacht hatten. Die Bush-Administration wurde entlastet und man schob die Schuld dafür, ein bereits zuvor gebrochenes Land mit einem der schlechtesten Militärs der Welt nicht befrieden zu können, u.a. auf Hamid Gul und Pakistan. Als angekündigt wurde, dass die Irak-Schlachtfeldberichte folgen würden, rechneten wir mit einem ganz ähnlichen Strickmuster und wurden bestätigt. Bei den Depeschen des US-Außenministeriums zeichnet sich bereits die gleiche Masche ab. Nun sickern immer mehr Informationen durch über die nächsten “Megaleaks”: Reuters zitiert eine anonyme Kontaktperson welche sagt, Assange hätte “die Akten über jeden Häftling in Gitmo”.

“Mehrere Quellen aus der US-Regierung sagten es gäbe die Sorge, dass Assanges Material sehr heikle “Bedrohungsanalysen” von US-Geheimdiensten enthalten könnte, in denen die Wahrscheinlichkeit abgewogen wird, ob bestimmte Häftlinge nach einer Freilassung ihre militanten Aktivitäten fortsetzen könnten. Die Analysen könnten eine weitere Peinlichkeit für die US-Regierung sein falls sie zeigen dass Häftlinge, denen attestiert wurde dass sie wahrscheinlich weiter Terrorismus betreiben werden, entlassen wurden und sich anschließend an Gewalt gegen die USA beteiligten.”

Wir sind die letzten die sich nicht freuen würden über tatsächliche Mega-Enthüllungen, aber angesichts der vergangenen Monate befürchten wir Folgendes:

Die einschlägigen Publikationen SPIEGEL, New York Times, Guardian usw. erhalten wieder Monate vorab die Dokumente und sprechen sich mit Wikileaks sowie der US-Regierung ab, in welcher zensierten Form veröffentlicht wird. Wahrscheinlich haben die Publikationen das Material bereits.
Das Material wird wieder als Sensation angepriesen aber das allermeiste wird eigentlich bereits längt kalter Kaffee sein.
Das Material wird wesentlich harmloser sein als die Hardcore-Fakten, welche investigative Journalisten und andere Personen längst aufgetan haben. Exakt jene Hardcore-Fakten wurden von den Massenmedien größtenteils ignoriert oder verharmlost.
Es werden Dinge enthalten sein, die für das Pentagon und die US-Regierung peinlich sein werden, aber nichts wirklich krass Belastendes. Es könnte z.B. als Versagen gewertet werden dass freigelassene Häftlinge sich erneut “al-Kaida” angeschlossen hätten.
Das Material an sich und in stärkerem Maße die Berichterstattung wird das systmatische Folter-Programm und den betrügerischen Krieg gegen den Terror bis zur Unkenntlichkeit verharmlosen, sodass Waterboarding fast schon salonfähig erscheint.
Zahlreiche Inkompetenztheorien werden gesponnen. Es wird der starke Einruck erweckt werden, die US-Regierung hätte verzweifelt versucht, die freie Welt vor den Terroristen zu stützen.
Was wird fehlen? Beispielsweise ernsthafte Analysen, laut denen freigelassene Guantanamo-Häftlinge als Agenten in den Jemen ausgeschickt wurden um für die US-Regierung al-Kaida im Jemen aufzubauen. Armeeberichte laut denen rund 90 Prozent der Häftlinge in Guantanamo Bay und zahllosen anderen Foltergefängnissen auf der Welt völlig unschuldig sind. Ernstzunehmende Berichte laut denen Staaten wie Usbekistan x-beliebige Menschen von der Straße als al-Kaida-Terroristen an die USA und Großbritannien verkaufen. Systematische Folter bis zum Ultimum als nahtlose Fortführung von Projekt ARTICHOKE, MKULTRA, COPPER GREEN und anderen. Folter-Drogen, Gehirnwäsche, Schauprozesse gegen Leute denen man 9/11 angehängt hat, als Vorwand für einen Rohstoff-Krieg in Afghanistan für wertvolles Lithium und Pipelines.
Großbank

Julian Assange hatte vor seiner Verhaftung in einem Interview angekündigt, dass eine große amerikanische Bank sein nächstes Ziel sein werde. Vor einem Jahr sprach er davon, im Besitz der Festplatte eines hohen Funktionärs der Bank of America zu sein. Aus den Nachrichten erfahren wir weitere (spekulative) Details.

“Manche WallStreet Insider [...] sagen die Dokumete könnten mit Countrywide Financial zu tun haben, die Hypothekenfirma die BofA im Jahr 2008 gekauft hatte. Die Dokumente könnten weitläufigen Hypothekenschwindel in dem Unternehmen aufzeigen.”

Wir sind die letzten die sich nicht freuen würden über tatsächliche Mega-Enthüllungen, aber wahrscheinlicher ist auch hier ein Limited Hangout:

Die einschlägigen Blätter erhalten wieder Monate vorab die Dokumente und sprechen sich mit wikileaks und der US-Regierung ab, in welcher zensierten Form veröffentlicht wird. Wahrscheinlich haben die Publikationen das Material längst.
Viel von dem Material wird bereits längt kalter Kaffee sein.
Das Material wird insgesamt wesentlich harmloser sein als die Hardcore-Fakten welche investigative Journalisten und andere Personen längst aufgetan haben. Exakt jene Hardcore-Fakten wurden von den Massenmedien größtenteils ignoriert. Neben einigen anderen berichtete Alex Jones in seinem Film Der Untergang der Republik über die kriminellen Entwicklungen und dass 80 % des Betruges mit Häuserkrediten von den Kreditgebern verübt wird, nicht von den Kreditnehmern. Der Bilderberg-Experte Daniel Estulin war vor dem Crash 2008 im Bonus-Material des Alex-Jones-Films ENDGAME zu sehen gewesen mit der Ankündigung auf Basis von Insider-Informationen, die Globalisten würden mit einem Crash des Hypothekenmarktes den Bürgern den Boden unter den Füßen wegziehen.
Es werden Dinge enthalten sein, die für Bank of America sehr peinlich sein werden, aber nichts wirklich krass Belastendes.
Der Spin wird lauten, unzählige Kreditnehmer hätten über ihre Kreditwürdigkeit gelogen bis sich die Balken biegen und Bank of America hätte aus Profitgier und Unachtsamkeit zu stark weggesehen.
Der eigentliche systematische Betrug durch die Zenralbank Federal Reserve und ausgesuchte Geschäftsbanken, insbesondere der gigantsche Betrug durch die künstlichen Crahs und die Bailouts, wird verschleiert werden.
Eine neue Welt-Finanzordnung wird direkt oder indirekt als Lösung auf den Bank of America-Skandal beworben, um “die Bürger und die Wirtschaft zukünftig zu schützen.”
Es wurde noch nicht von Wikileaks bestätigt, ob man die Bank-of America-Dokumente bereits an die Establishment-Zeitungen weitergegeben hat. Es wurde auch berichtet:

“Leute die Assanges Beziehungen zu den Medien kennen, sagten sie hätten keine Anzeichen dafür dass er Journalisten bereits Zugang zu dem Guantanamo-Material gegeben hätte.”

Assange kündigte den Banken-”Megaleak” für Anfang nächsten Jahres an. Da er den “professionellen Medien” in der Vergangenheit mehrere Monate Vorlauf gegeben hatte, ist schwer damit zu rechnen, dass die Übergabe der neuen Dokumente bereits stattgefunden hat oder bald stattfinden wird. Bei den rund 250.000 Depeschen des US-Außenministeriums bekam der SPIEGEL nach eigenen Angaben geschlagene fünf Monate Vorsprung und Man setzte 50 Leute darauf an.

Falls tatsächlich noch keine Übergabe erfolgt ist, sollte auf Grund der vergangenen Farce eigentlich klar sein, welche Verantwortung Wikileaks somit hätte. Die Organisation müsste das Guantanamo- und BofA-Material komplett selbst sichten, anstatt es den üblichen Publikationen auszuhändigen, die dann erneut vom ersten Moment an die Berichterattung dominieren. Wikileaks hat laut mehreren Angaben mindestens 800.000 Dollar Spenden erhalten, also sollten sie auch in der Lage sein, selbst das Material zu analysieren und zu überlegen ob ihnen nicht vielleicht (wieder) ein Köder angedreht wurde. Wenn das Material auf sie den Eindruck eines Limited Hangouts macht, dann müssten sie ihre diesbezüglichen Zweifel öffentlich äußern und alle Dokumente komplett auf einen Schlag im Web veröffentlichen. Dies würde natürlich die letzten drei großen Veröffentlichungen, die Führung von Julian Assange und die ganze Organisation Wikileaks ebenso in Zweifel rücken.


Quelle: http://infokrieg.tv/wordpress/?p=2190
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Re: Julian Assange - Wikileaks

Beitrag von XALORR am Mi 15 Dez - 14:45

Ubs!
Sieht so aus als würde man nun auch versuchen Wikileaks komplett zu versenken, nicht nur seinen Schöpfer.
Was für eine bessere Waffe gibt es als die verunglipfung des Rufes einer Seite die sich mit veröffentlichung brisnaten Materials beschäftigt.
Hoffentlich können die das abwenden, wenn nicht....
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Der schlechte Wikileaks-Krimi

Beitrag von Gast am Mi 15 Dez - 14:57

Wikileaks könnte derzeit genausogut Wikidrips heißen; nur langsam tröpfeln wenige der insgesamt Viertelmillion diplomatischen US-Depeschen an die Öffentlichkeit, die Reihenfolge und Geschwindigkeit der Veröffentlichungen sind abgesprochen mit der New York Times, dem SPIEGEL, dem London Guardian, El País und Le Monde. Die Blätter hatten bereits vor fünf Monaten mit der Analyse des Materials begonnen und sich selbst wiederum mit der US-Regierung abgesprochen. Alle anderen Medien bleiben wie auch bei den Afghanistan- und Irakprotokollen außen vor und sind dazu verdammt das zu kommentieren, was für uns vorselektiert wurde. Obwohl die letzten großen Leaks die Agenda des “Krieges gegen den Terror” erheblich gefördert hatten und Blätter wie die New York Times u.a. instrumentell dafür gewesen waren, vor 2003 für einen Krieg gegen Saddam Hussein wegen angeblichen Massenvernichtungswaffen zu werben, lobte Wikileaks-Chef Assange kürzlich diese unheilvolle Allianz:

“Die Schwerarbeit – die schwere analytische Arbeit – an unserem Material wird von uns erledigt und den professionellen Journalisten mit denen wir arbeiten und von professionellen Menschenrechtsaktivisten. Die Arbeit wird nicht von der breiteren Community geleistet.”

Der filmreife, dramatische Krimi um Wikileaks der seit einer geraumen Weile in den Medien geboten wird, sieht in der Realität recht profan aus, wir sehen eine koordinierte Aktion von der US-Regierung, den “respektierten” Establishment-Medien und den selbsternannten Helden von Wikileaks. Die Associated Press berichtete:

“‘[Wikileaks] veröffentlicht die Dokumente die wir ausgesucht haben,” sagte Sylvie Kauffmann, Managing Editor von Le Monde in einem Interview beim Hauptquartier der Zeitung in Paris.”

“Executive Director Bill Keller von der New York Times sagte gegenüber Lesern in einem Online-Chat, dass die Zeitung gegenüber ihren Medienpartnern und Wikileaks vorgeschlagen hatte, welche Informationen zurückgehalten werden sollten.”

“US-Regierungsfunktionäre übermittelten Vorschläge an die Times, die wiederum Regierungsbeamte um Rat bat hinsichtlich mancher Dokumente die die Zeitung und ihre Partner veröffentlichen wollten.”

Auch Herr Mascolo vom deutschen SPIEGEL erklärte:

“Wir haben uns die Einwände der amerikanischen Regierung angehört, welche Informationen aus ihrer Sicht nicht veröffentlicht gehören und mit ihr darüber diskutiert.”

Die US-Regierung hatte bereits jahrelang Zeit, gegen Wikileaks einzuschreiten. Seit Julian Assange 1991 durch einen “Deal mit der Staatsanwaltschaft” statt 10 Jahren Haft nur eine Geldstrafe für insgesamt 30 Anklagen des illegalen Hackings erhalten hatte, scheint eine schützende Hand über ihm zu schweben. Andere, die das geheime Material überhaupt erst beschafft haben wie im aktuellen Fall Bradley Manning, trifft hingegen die Härte des Gesetzes; bis zu 50 Jahren Haft schweben im Raum. Der investigative Journalist Greg Palast, dessen Megastory über George W. Bushes Wahlbetrug im Jahr 2000 von ebenjenen Presseorganen ignoriert worden war die seit Monaten ausgiebigst das Wikileaks-Material ausschlachten, schrieb:

“Bradley Manning hero, Assange zero.”

“Die [New York] Times, wie sie sich erinnern werden, gab Bazillionen aus für die anwaltliche Verteidigung dieses Sprachrohrs des Verteidigungsministeriums Judith Miller, aber es gibt keinen Penny für Manning. Die Times schrieb sehr empört in Leitartikeln, dass Judith nicht zu Haft verurteilt werden sollte, aber bei Manning hört man nur Stille.”

Die New York Times hatte Judith Millers Fantasien über Massenvernichtungswaffen im Irak veröffentlicht und somit einen erheblichen Beitrag dazu geleistet, die Öffentlichkeit von der Notwendigkeit eines Krieges zu überzeugen. Auf der Basis von Wikileaks-Veröffentlichungen verharmloste das Blatt ähnlich wie der SPIEGEL und andere dieses Jahr Operation Iraqi Freedom maßlos, korrigierte die Anzahl der Toten mindestens um den Faktor 10 auf absurde 100.000 herunter, entlastete George W. Bush und dessen Kollegen, schürte Panik vor dem Iran und gab dem Pentagon eine Steilvorlage dafür, den Krieg gegen den Terror nach Pakistan auszuweiten.

“Die Times ergötzte sich gierig an Mannings Information, verkaufte viele Werbeanzeigen, und lies dann die Leiche ihrer Quelle in einem militärischen Verlies verrotten. SCHÄMEN DIE SICH NICHT?”

Eine der Personen, die in den diplomatischen US-Depeschen angegriffen wird, ist der afghanische Präsident Hamid Karzai, der in den letzten Monaten zunehmend in Ungnade gefallen war bei den amerikanischen Kreisen die ihn einst ins Amt gehievt hatten. Er beklagte u.a. dass private Söldner-Unternehmen wie Xe Services (ehemals Blackwater) hinter terroristischen Anschlägen stecken und wie eine Mafia agieren würden um mehr Verträge mit dem Pentagon zu erhalten:

“Wir wissen noch nicht genau wieviele dieser Detonationen von den Taliban herrühren und wieviele von (US Sicherheitsfirmen).”

Im August diesen Jahres ordnete Karzai an, dass diese Unternehmen bis zum Ende des Jahres nicht mehr länger in Afghanistan tätig sein dürfen. Press TV berichtete:

“Manche Diplomaten und Militärbeamte sagen, dass Karzai unter immensem Druck stünde, seine Entscheidung zu überdenken.”

Die New York Times und der SPIEGEL griffen die Wikileaks-Steilvorlage auf um einem Millionenpublikum zu vermitteln, dass US-Botschafter Karzai für “eine schwache Persönlichkeit” halten die von “Paranoia” und “Verschwörungstheorien” getrieben sei.

Im Jahr 2005 wurden britische Einsatzkräfte der Spezialeinheit SAS im Irak bei einem Angriff auf irakische Sicherheitskräfte verhaftet. Sie verfügten über Verkleidungen, falsche Bärte, Sturmgewehre, Panzerabwehrwaffen und Sprengstoff.



Greg Palast veröffentlichte in der Vergangenheit u.a. im London Guardian und fand heraus wie man sich fühlt wenn keine schützende Hand im Spiel ist und Quellen sich in größten Schwierigkeiten befinden:

“Ich berichtete einst über das Abschlachten von fünfzig Goldschürfern in Afrika. Sie arbeiteten an einem Fundort den eine Firma haben wollte, in dessen Beraterstab George Bush Sr. saß.”

“Eine meiner Quelle Quellen, tundu Lissu, wurde wegen Volksverhetzung angeklagt weil sie heimlich das Beweimaterial aus Tansania an mich weitergeleitet hatte. Meiner Zeitung, dem Guardian, drohte eine ruinöse Klage von Bushs Kumpanen. Mir ebenso. Die Zeitung hatte eine begründete Angst (ich auch) und hoffte ich würde die Story zurückziehen. Aber ich konnte Lissu nicht im Stich lassen und tat dies auch nicht.”


Quelle: http://infokrieg.tv/wordpress/?p=2095
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Re: Julian Assange - Wikileaks

Beitrag von Brainfire© am Do 16 Dez - 11:22

Cablegate-Leak zeigt Hintergründe in "NASA-Hacker"-Fall
Gordon Brown

Gordon Brown
Der britische Ex-Premierminister Gordon Brown setzte sich offenbar mehr als bisher bekannt für den sogenannten "NASA-Hacker" Gary McKinnon ein. Seine Bemühungen, eine Auslieferung McKinnons zu verhindern, wurden von Barack Obamas US-Regierung jedoch rüde unterbunden. Das geht nach Angaben der britischen Zeitung "The Guardian" aus den auf WikiLeaks veröffentlichten Diplomaten-Nachrichten hervor.

McKinnon leidet unter dem Asperger-Syndrom, einer Unterkategorie des Autismus. Daher, so die Argumentation seiner Unterstützer, wäre eine Auslieferung an die USA aufgrund der ihm zur Last gelegten IT-Verbrechen - darunter Einbrüche in die Systeme zahlreicher US-Regierungsbehörden - für ihn äußerst belastend. McKinnon, so fordern seine Anwälte und eine große Zahl von Sympathisanten, soll seine Strafe in Großbritannien absitzen dürfen. Genau dafür setzte sich offenbar auch der ehemalige britische Premierminister Gordon Brown ein. Dies könnte für die Unterstützer McKinnons überraschend kommen, waren doch Brown und seine Regierung in die Kritik geraten, weil man vermutete, sie würden sich nicht genug für McKinnon einsetzen.

Nun sieht es jedoch so aus, als seien Browns Beteuerungen, sich nach Kräften für McKinnon eingesetzt zu haben, näher an der Wahrheit gewesen als zunächst angenommen. Der Guardian berichtet, Brown habe gar "seinen Ruf als Premierminister riskiert", um zu erreichen, dass McKinnon seine noch zu bestimmende Strafe in Großbritannien statt in den USA verbüßen darf. In einem persönlichen Gespräch mit US-Botschafter Louis Susman versuchte Brown im August 2009, diesen von seiner Sichtweise zu überzeugen. Stattdessen erntete er jedoch nur eine "demütigende diplomatische Abfuhr".

Susman berichtete in einem der besagten Telegramme US-Außenministerin Hillary Clinton, Brown habe einen "Deal" vorgeschlagen. McKinnon sollte sich schuldig bekennen und öffentlich erklären, dass er seine Taten bereue. Dafür solle er sämtliche verhängten Strafen in Großbritannien verbüßen. Brown berief sich angeblich auf die Besorgnis vieler britischer Bürger, dass McKinnon in einem US-Gefängnis "Selbstmord begehen oder Verletzungen erleiden" könnte.

Susman versuchte anschließend, den US-Justizminister Holder auf McKinnon anzusprechen. Dies scheiterte jedoch. Im Oktober warnte Susman Clinton in einer weiteren Nachricht, dass McKinnon zunehmend öffentliche Unterstützung erhalte und im Zuge dessen auch das Auslieferungsabkommen zwischen den USA und Großbritannien kritisiert werde. Es sei daher wahrscheinlich, dass Brown erneut versuchen werde, den Fall zu verhandeln. Diese Verhandlungen erwiesen sich jedoch ebenfalls als nicht erfolgreich für Brown.

Es scheint, als seien die USA von dieser Linie nicht abgerückt. Auch die Nachfolger-Regierung unter David Cameron konnte bisher keine endgültige Aussage über das Schicksal McKinnons treffen, obwohl sie sich darum nach eigenen Angaben bereits seit sechs Monaten bemüht.

Die entsprechenden diplomatischen Telegramme sind auf der WikiLeaks-Website aktuell noch nicht verfügbar. Der Guardian hat, wie die New York Times und der Spiegel, Vorab-Zugriff auf sämtliche Materialien erhalten.



Bild-Quellen: "Duffy2032" unter CC-BY-SA 2.0 via Wikimedia Commons

Text-Quellen: Guardian

Annika_Kremer am Dienstag, 30.11.2010 14:07 Uhr

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Re: Julian Assange - Wikileaks

Beitrag von tomjohn am Mo 27 Dez - 0:54

Wikileaks - Julian Assange plant Autobiografie

Der Wikileaks-Gründer hat die Rechte an seiner Autobiografie verkauft, um damit seine Anwaltskosten zu begleichen.

Julian Assange hat gegenüber der Sunday Times erklärt, dass er bereits Verträge mit Verlagen in Großbritannien und den USA abgeschlossen hat. Die Einnahmen von rund einer Million Euro sollen die Anwaltskosten decken, deren
Höhe schon jetzt knapp 240.000 Euro beträgt. Das weitere Verfahren um die Auslieferung nach Schweden könnte Jahre dauern.

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Re: Julian Assange - Wikileaks

Beitrag von Brainfire© am Mo 27 Dez - 12:09

ich dachte die Anklage sei Fallen gelassen worden ...
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Re: Julian Assange - Wikileaks

Beitrag von XALORR am Di 28 Dez - 2:07

Dachte ich auch.
Oder ist das Verfahren der Auslieferung ein getrennter Fall der abgeschloßener Haubtverhandlung geworden?
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Re: Julian Assange - Wikileaks

Beitrag von Alf am Do 10 Feb - 0:21

Auf ARD läuft grad was über Wikileaks
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Re: Julian Assange - Wikileaks

Beitrag von freddy am Do 10 Feb - 2:58

Mir scheint es mitlerweile dass er nur eine vorgeschobene Marionette ist um das ganze auf diesem Planeten zu beschleunigen.
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julian assange ist tot?

Beitrag von kaffeetrinken am Di 18 Okt - 9:21

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Re: Julian Assange - Wikileaks

Beitrag von Sirius123 am Di 18 Okt - 10:46

Also ich konnte nichts finden, was bestätigt, dass Julian Assange tot sei.
Ich habe gelesen, dass seine Internetverbindung gekappt wurde. Es wird heftig im Netz diskutiert, ob Assange nun auch E-Mails von US-Aussenminister John Kerry veröffentlichen wollte.

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assange und das cia

Beitrag von kaffeetrinken am Mo 5 Dez - 8:22

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