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Das ist doch mal eine gute Frage...

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Admin1
 

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Das ist doch mal eine gute Frage...

Beitrag von Admin1 am Fr 12 Jul - 22:18

"Wenn Kohlendioxid für die Erde so schädlich ist, warum kaufen dann Treibhausgärtner CO2-Generatoren, um das Pflanzenwachstum auf das Doppelte zu steigern?"

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Neid
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Re: Das ist doch mal eine gute Frage...

Beitrag von Neid am Sa 13 Jul - 0:00

Wow, das ist echt mal ne gute Frage. 


Pflanzen brauchen CO-2 um zu überleben. Und wenn wir doch soooo viel CO-2 produzieren, dann sollten sich die Pflanzen auf diesem Planeten doch wie im Paradies vorkommen, oder nicht???


Wo ist denn dann das Problem?
Ach ja, die Regenwald-Abholzung. Sorry, hab ich vergessen!


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Sirius123
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Re: Das ist doch mal eine gute Frage...

Beitrag von Sirius123 am So 15 Jun - 4:22

Passt nur bedingt zu dem threat hier. Wollte nicht noch einen eröffnen, denn der Titel passt sehr schön zu meiner Frage.

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] schrieb:Verhindert Erdöl starke Erdbeben?

Der Wissenschaftler Klaus-Peter Kolbatz war mit seinen Überlegungen im Bereich Umwelt und Natur weit voraus und stellte u.a. auch 2004 in seinem Buch “Kapitalverbrechen an unseren Kindern” die Fragen:

“Man sagt, alles in der Natur hat seine Aufgabe. Welche Aufgabe könnte im Erdinnern das Öl haben? Dient es um ruckartige Verschiebungen zwischen den einzelnen Erdplatten zu mildern? Würden bei Vorhandensein von Erdöl die meisten Erdbeben unbemerkt bleiben, oder nur sanft verlaufen ? Seit Entdeckung des Erdöls wurden unvorstellbare Mengen aus der Erde geholt. Alleine im Jahre 2008 wurden weltweit 3,929 Milliarden Tonnen Erdöl gefördert. Sind hier Parallelen zu sehen zu den Heute gehäuft auftretenden starken Erbeben?”.

Kolbatz geht der Frage schon seit 1988 nach und hat in div. Publikationen seine Ergebnisse veröffentlicht. Dabei wird Erdöl als wichtiges Gleitmittel angesehen und die Entfernung des Erdöls aus dem Erdinneren dürfte in jedem Fall Instabilitäten zur Folge haben. Sind die vormaligen Reservoirs ausgeräumt, entstehen Leerräume. Diese werden mit Sicherheit durch Einwirkung von Druck, Verschiebungen und Hitze destabilisiert.
Weiterlesen....

Klingt doch irgendwie logisch, oder????


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Durchblicker
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Dies und das

Beitrag von Durchblicker am So 15 Jun - 13:38

Pflanzen brauchen am Tag CO2 und nachts Sauerstoff.
Es kostet sehr viel Energie (über die Sonne) um CO2 zu spalten. Die Pflanzen treiben den Aufwand, um an Kohlenstoff zu kommen, weil sie (bis auf wenige Ausnahmen) nicht essen können. Der Kohlenstoff wird zu Zucker umgewandelt.
Nachts, wenn es kein Sonnenlicht gibt, müssen sie ihren Energiespeicher Zucker verbrennen und Sauerstoff einatmen. Dieser Zucker ist der Grundstein der Nahrungspyramide. Zellulose ist übrigends auch Zucker.

Zu unserem Glück verbrauchen die Pflanzen deutlich mehr CO2 als sie erzeugen, deshalb können Menschen und Tiere existieren.
Ich denke nicht das CO2 schadet dem Weltklima, sondern die weltweite Zerstörung der pflanzlichen Biomasse. Die Pflanzen nehmen am Tag Energie auf (Photosynthese und Verdunstung) und geben sie nachts wieder ab. Das ist meine These, wie Pflanzen radikale Temperaturschwankungen mildern und Bäume aus Wüsten Wälder machen.

In unseren Städten gehört das Pflaster aufgehackt und Bäume gepflanzt. Die idiotische Mode, Rasen zu mähen, sollte endlich vorbei sein. Ganz schnell würde sich das Klima in den Städten verbessern.


@Erdöl als Schmiermittel der Erdplatten: Glaube ich nicht, auch vor 200 Jahren gab es schon enorme geologische Katastrophen, viele bizarre Landschaften auf der Erde zeugen davon, dass anscheinend etwas schnell und gewaltsam entstanden sein muss. Die Erdbeben werden subjektiv als häufiger empfunden, weil an vielen Orten der Erde der Siedlungsdruck enorm steigt. Gerade in den armen Ländern ist die Bausubstanz und die Infrastruktur der Millionenstädte grauenvoll. Nicht nur am Erdbeben selbst sondern an dessen Folgen, wenn die Versorgung zusammenbricht, sterben die Menschen.

Anmerkung: Ich vertrete hier Meinungen ohne Anspruch auf Richtigkeit.

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