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Deutschland-Pressefreiheit adé: »›Kamera aus oder ich schieß’‹, hieß es«

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Beitrag von Sirius123 am So 21 Jul - 0:51

Pressefreiheit in Deutschland endete für Kameramann gegenüber dem US-Konsulat in Frankfurt am Main. Gespräch mit Romas Dabrukas.

Romas Dabrukas arbeitet als Kameramann für die Nachrichtenagentur ­Rubtly TV in Berlin. Diese bereitet internationale Nachrichten für Onlinemedien auf und gehört zur Mediengruppe Russia Today (RT-Television)

In der Nacht zum Montag wollten Sie eine Aktion von Politkünstlern vor dem US-Konsulat in Frankfurt am Main filmen. Dabei wurden Sie von der Polizei mit vorgehaltener Schußwaffe an Ihrer Arbeit gehindert. Was ist vorgefallen?



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Beitrag von Sirius123 am Mi 30 Okt - 20:58

Cameron droht Medien wegen Spionage-Berichte

Von wegen freier Presse in Grossbritannien. Premierminister David Cameron hat dem Guardian und anderen britischen Medien unverblümt gedroht und sie aufgefordert, keine Informationen mehr von Edward Snowden zu veröffentlichen. Sollten weiter die Abhöraktionen der amerikanischen und britischen Geheidienste ans Tageslicht gebracht werden, dann wird die Regierung sogenannte D-Notices oder noch schärfere Massnahmen verhängen. Dabei handelt es sich um einen Maulkorberlass für die Medien. Cameron sagte, die Regierung wäre noch nicht "knallhart" vorgegangen, aber sollten die Medien solche Veröffentlichungen nicht beenden, dann wird die Regierung durchgreifen. Als Reaktion hat der Bürgermeister von London, Boris Johnson, den Guardian wegen seiner "herausstehenden und interessanten" Enthüllungen über die Aktivitäten der globalen Geheimdienste vehement verteidigt, wie die Bekanntmachung des Abhören Angela Merkels Handy durch die NSA.

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Cameron droht Medien wegen Spionage-Berichte [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]



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Beitrag von tomjohn am Fr 1 Nov - 21:18

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] schrieb:Cameron droht Medien wegen Spionage-Berichte

Von wegen freier Presse in Grossbritannien. Premierminister David Cameron hat dem Guardian und anderen britischen Medien unverblümt gedroht und sie aufgefordert, keine Informationen mehr von Edward Snowden zu veröffentlichen. Sollten weiter die Abhöraktionen der amerikanischen und britischen Geheidienste ans Tageslicht gebracht werden, dann wird die Regierung sogenannte D-Notices oder noch schärfere Massnahmen verhängen. Dabei handelt es sich um einen Maulkorberlass für die Medien. Cameron sagte, die Regierung wäre noch nicht "knallhart" vorgegangen, aber sollten die Medien solche Veröffentlichungen nicht beenden, dann wird die Regierung durchgreifen. Als Reaktion hat der Bürgermeister von London, Boris Johnson, den Guardian wegen seiner "herausstehenden und interessanten" Enthüllungen über die Aktivitäten der globalen Geheimdienste vehement verteidigt, wie die Bekanntmachung des Abhören Angela Merkels Handy durch die NSA.

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Cameron droht Medien wegen Spionage-Berichte [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Vom Pudel der usa ist nichts anderes zu erwarten. ....ist eine Diktatur....
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Beitrag von Sirius123 am Fr 1 Nov - 22:16

Ja es ist mehr als offensichtlich und trotzdem merken die Leute in ihrem Konsumwahn gar nichts mehr!


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Beitrag von tomjohn am Sa 2 Nov - 21:26

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] schrieb:Ja es ist mehr als offensichtlich und trotzdem merken die Leute in ihrem Konsumwahn gar nichts mehr!
Ja .

Viele funktionieren so:

Wenn ich kaufen kann dann bin ich ein freier Bürger ....
Das ist mein Recht ....
Ich habe nichts zu verbergen ....
Wird schon irgendwie weitergehen , ist bis jetzt immer gegangen ....
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Beitrag von Sirius123 am Mi 22 Jan - 18:29

Habe was interessantes gefunden.


Kinder für die Pressefreiheit

Über die Bundesregierung und ihr verabschiedetes „Gesetz zur Stärkung der Pressefreiheit im Straf- und Strafprozessrecht“ (PrStG) sind Experten geteilter Meinung. Und die mitunter gängige Zensur an Schülerzeitungen – insbesondere in Bayern – ist skandalös. Eindeutig positiv ist dagegen die von der Bundesregierung ins Leben gerufene Nationale Initiative Printmedien: Im Kontext des Schülerwettbewerbs “Pressefreiheit – Was geht es mich an?” entstanden diese eindrucksvollen Bilder.

Kinder, Jugendliche und Pädagogen füllen diese Initiative mit Leben: Wie die Schüler der Thüringer Petrischule und ihre Lehrer Pia Schulze und Karsten Michel.

Die Kunst- und Deutschlehrerin hat gemeinsam mit ihrem Kollegen die Teilnahme am Schülerwettbewerb angeregt, Schüler von der 7. bis zur 10. Klassenstufe haben sich daran beteiligt. Das Ergebnis sind ehrliche und direkte Bilder und Karikaturen, die das Thema Pressefreiheit und seine vielfältigen Aspekte auf den Punkt bringen – und zwar treffender als viele Journalisten es in Worte fassen können.

“Ohne Pressefreiheit wäre eine Demokratie nicht möglich”, erklärt Pia Schulze ihr Engagement für dieses Projekt. “Was Diktatur heißt”, so die Pädagogin, “weiß ich, da ich 1955 in Mühlhausen geboren bin


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Beitrag von Sirius123 am Di 8 Apr - 6:44

EU: Sanktionen gegen Journalist Dmitri Kisseljow! Zu viel Wahrheit?!

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Beitrag von Sirius123 am Di 24 Feb - 20:37

WIE DIE USA KRITIKER TERRORISIEREN

The Intercept enthüllt aktuell ein dunkles Kapitel der US-Politik unter Obama. Der Umgang mit Whistleblowern und Journalisten, die seine Regierung kritisieren, ist härter denn je. Fast scheint es, als wolle Washington nicht nur nach Außen (Ukraine) zurück zum Kalten Krieg, sondern auch nach Innen zurück in die Kommunistenhatz des McCarthy-Regimes. Nur das zusätzlich zu den immer noch gejagten Kommunisten nun jeder zum Staatsfeind erklärt wird, der Transparenz und Demokratie einfordert.


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Im Juni 2009 brachten die reaktionär-nationalistischen FoxNews einen langweiligen Bericht zu Nordkoreas Atomwaffentests: “North Korea Intends to Match U.N. Resolution With New Nuclear Test”. Kein Aufreger, kein Skandal, aber dennoch wurde nur wegen der unwichtigen Informationen, die der Story zugrunde lagen ein Leben eines koreanisch-stämmigen US-Bürgers zerstört. Stephen Kim, ein Experte des US-State Department für sogenannte “Schurkenstaaten” (rogue nations) und Massenvernichtungswaffen hatte dem Fox-Mann James Rosen ein paar unwichtige Details gesteckt. In vorherigen Jahren ein nichtiger Vorgang, tausendfach praktiziert in den USA.

UNRECHTS-GESETZ ESPIONAGE ACT

Doch wenn Big Brother es will, gilt von heute auf morgen ein neues Gesetz -das in diesem Fall ein altes ist: der sogenannte “Espionage Act” von 1917. Erlassen gegen deutsche Spione im Ersten Weltkrieg, wieder aufgewärmt als Unrechts-Strafgesetz in der Post-Wikileaks-Ära. Die Pressefreiheit der USA steht damit zur Disposition. Der deutsche Jurist und Richter Kai Ambos merkte dazu an:
“Der Vorwurf der Spionage ist sehr problematisch. Die Tatbestände, die die USA hier aufführen,beruhen auf einem Gesetz von 1917, das vor allem im Zweiten Weltkrieg eine Rolle spielte. Dabei ging es um klassische Spionage, wenn also jemand Staatsgeheimnisse an eine fremde, feindliche Macht liefert. Unter Obama hat dieses Gesetz leider wieder mehr Bedeutung erlangt. Es ist schon ein wenig paradox, dass die US-Regierung jemanden wegen Spionage verfolgt, der das Ausspionieren ihrer Bürger aufgedeckt hat. Es ist sehr fraglich, ob das Verhalten Snowdens überhaupt unter Spionage fällt, denn er hat ja keiner fremden Macht Informationen geliefert und dafür ja auch keine finanziellen Vorteile erhalten. Er hat die Öffentlichkeit (…) über einen Missstand informiert. Für mich ist er daher eher ein klassischer Whistleblower als ein Landesverräter.”

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Beitrag von Seraphim Raphael1963 am Di 24 Feb - 21:30

War doch auch nicht anders zu erwarten.
Wie kann man denn auch öffentlich die USA beschuldigen seit Jahrzehnten nur!! Unrecht in der Welt zu verbreiten und alle Menschenrechte mit den Füssen zu treten.
Das ist ja auch ganz schön dreist. ironie mitleid

Jetzt mal ohne Quatsch, das schlimmste Übel sind die USA und die "Schattenmänner" mit dem Geld. Die versuchen immer noch die Weltherrschaft mit ihren plumpen Versuchen zu übernehmen. Und wehe wenn es dann echte Patrioten wie Snowden u.a. gibt die das ausquatschen. Dann muß eben zu solchen drakonischen Maßnahmen gegriffen werden. Alles andere würde zu gefährlich werden.
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Beitrag von Sirius123 am Mi 8 Apr - 12:19

Pressefreiheit in Deutschland


Noch einmal zum Sachsensumpf

Bereits in diesem Artikel wurde hier im Blog auf die unglaublichen Vorgänge beim Versuch der Aufklärung des Sachsensumpfes (Kinderprostitution und anderes) eingegangen. Nun hat der neue Blog „buergerstimme.com“ in fleissiger Arbeit einen wesentlichen Teil der Ereignisse zusammengetragen: Pressefreiheit in Deutschland!



Hier ist der Link zum Artikel und hier die wesentlichen Recherchenergebnisse mit voll ausgeschriebenen Namen und allem Drum und Dran:

“Pressefreiheit in Deutschland? Eine schöne Illusion, jedenfalls in Sachsen, da ticken die Uhren anders. Sachsen ist ein Freistaat und das heißt wohl “frei von den Verpflichtungen des Grundgesetzes“. Die Justiz darf nicht kritisiert oder befragt werden. Wenn künftig sächsische Politiker Pressefreiheit in China, Russland und Libyen fordern, wird man ihnen entgegnen müssen: Ja, auch wir fordern sie – aber erst einmal in Sachsen. Das perfide am System Sachsen ist: Scheinbar rechtsstaatlich werden mit den Mitteln des Strafgesetzes, dem Belastungs- und Verfolgungseifer einzelner williger Staatsanwälte und Richter – dies unter Missbrauch der richterlichen Unabhängigkeit – durch Verbiegen des Zivilrechts kritische Journalisten wirtschaftlich vernichtet, kriminalisiert oder durch Ermittlungen in der Berufsausübung gelähmt. Selbst wenn nur Fragen gestellt werden.

Fall 1: Heinz Faßbender (ehemals ZDF “Kennzeichen D” und andere) recherchierte in Leipzig. Was er zu Tage brachte, war ein Skandal. Verschobene Grundstücke, bereicherte Günstlinge, geschädigte Alteigentümer und Erben, Rotlichtaffären bis in Rathaus und Justiz, Kinderprostitution. Er wurde lästig, in Tschechien überfallen, gefoltert und lebensgefährlich verletzt. Er verbringt Monate im Krankenhaus, ist heute Frührentner. Seine Ergebnisse gab er seinem Kollegen, Peter Hornstadt, und dem sächsischen LKA. Glauben Sie, nun werden die Täter verfolgt? Weit gefehlt. Das LKA verliert wichtige Unterlagen. Ein Teil taucht beim sächsischen Verfassungsschutz auf. Schon damals gab es Listen mit 12 bis 14 Namen hochrangiger Leipziger Justizmitarbeiter, die etwa zur Hälfte des Schätzwertes Immobilien erworben haben sollen. Ein Untersuchungsausschuss “Korruptive Netzwerke” tagt immer noch.

Waren Routiniers aus der Normannenstraße bei Faßbenders Unterlagen am Schredder? Ein Verfahren gegen einen pädophilen Staatsanwalt bricht zusammen und wird eingestellt, die Akte verschwand auf dem Postweg. Nun wird gegen Faßbender ermittelt: Verleumdung. Seit seinen Recherchen in Leipzig wird Heinz Faßbender verfolgt. Man unterstellt, er habe sich selbst verletzen lassen, um an die Rente zu kommen – obwohl sich so sein Einkommen mehr als halbierte. Die Sozialkasse wird durch die Staatsanwaltschaft Görlitz aufgehetzt. Der Journalist soll seine Lebensgrundlage verlieren. So zerstört man Menschen: auch lange nach dem Fall der DDR in von dort gewohnter Manier. Dutzendfach gibt es neue Ermittlungsverfahren gegen ihn. Sozialbetrug, Kinderpornographie habe er besessen, Minderjährige mit Drogen beliefert, Autoschiebereien, Beleidigungen und Verleumdungen. Sogar Beihilfe zum versuchten Totschlag wird unterstellt. Zur Anklageerhebung reicht es nie. Aber im Polizeicomputer – “PASS“ genannt – ein internes Verzeichnis der sächsischen Polizei, wird alles eingetragen. Auch: Er sei geisteskrank trägt – nein, kein Arzt – ein Staatsanwalt im “PASS“-Computer ein. Die Verfahren sind alle eingestellt, die Einträge im “PASS“ jedoch bleiben bestehen. Noch heute kämpft er um seinen Leumund, die Freiheit der Recherche und des Wortes. Bleibt durch die Übergriffe der Justiz aus Sachsen aber lahm gelegt, durch Ermittlungsverfahren kriminalisiert.

Fall 2: Peter Hornstadt. Er übernimmt die Recherche, sucht weiter. 2005 ereilt ihn das gleiche Schicksal. Er wird in Weißwasser überfallen, halb totgeschlagen. Nur knapp wird er gerettet, lebt in Pflegestufe II. Die Justiz hilft wieder nicht. Unterstellt, er habe sich selbst verstümmeln lassen, um an die Rente zu kommen. Auch dieser Verdacht wird der Sozialkasse mitgeteilt, er muss vor Gericht, um seine Rente kämpfen. Heinz Faßbender bekommt auch gleich noch Eine mit: Er soll bei diesem Überfall Regie geführt haben, es wird ein Verfahren wegen Beihilfe zum versuchten Totschlag und Versicherungsbetrug eröffnet. Ermittlungserfolge gegen die Täter, Festnahme, Verurteilung – Fehlanzeige! Peter Hornstadt ist neutralisiert. Das bisschen Kraft, das ihm geblieben ist, muss er einsetzen, um zu überleben. Die Gefahr, dass freie Journalisten die Wahrheit öffentlich machen – ist mal wieder gebannt. Und wieder mal: durch lange Ermittlungsverfahren kriminalisiert. Es bleibt ja immer was hängen.

Fall 3: Hans-Werner Lange. Er wird mit Duldung der sächsischen Justiz sogar zum Verbrechensopfer. Als er sich 2001 um journalistische Hilfe an Heinz Faßbender wendet, ist dieser gerade frisch verletzt. Lange recherchiert, unter anderem im sächsischen Pädophilenmilieu. Das fällt der Justiz auf. Ein Richter am Oberlandesgericht Dresden entscheidet in einer privaten Klagesache: “Es spielt keine Rolle, dass eine Baufirma nicht angeben kann, wofür sie 250.000,00 DM erhalten will und keine Rechnung gestellt hat“ (Az 17 U 313/01 OLG Dresden) und verurteilt Lange zur Doppelzahlung. Der BGH hebt die Entscheidung auf, verweist an das OLG zurück. Der Präsident des OLG soll Beweise erheben. Das tut der aber nicht, bestätigt ohne Beweis das Urteil (Az. 2 U 313/01 OLG Dresden). Die Revision schließt er – wie immer – aus. Beim BGH ist er für solche Urteile bereits bekannt. Langes Schaden geht inzwischen in die Millionen.

So missbraucht man das Zivilrecht, um Journalisten zu vernichten. Ist Lange der sächsischen Justiz mit seinen Recherchen zu nahe getreten? Vermutlich, denn Lange recherchiert auch zum angeblichen Selbstmord eines Staatsanwaltes aus Görlitz in Leipzig. Und hier tun sich viele Bekanntschaften zum Sachsensumpf auf. Die Staatsanwaltschaft Leipzig unterschlägt der Öffentlichkeit Fakten und unterlässt erhebliche Ermittlungen, um das Verfahren wegen Selbsttötung einzustellen. Langes Strafanzeigen in seiner Sache scheitern reihenweise an der Staatsanwaltschaft Görlitz, selbst wenn es eine legale Erklärung gar nicht geben kann (Az 930 Js 16913/00 StA Görlitz). Ein Klageerzwingensverfahren wird abgewiesen, “weil kein stringenter Beweis geführt ist“ (Az 1 Ws 264/07 OLG Dresden). Nur: Beweise dürfen gar nicht beigefügt werden. Der vorsitzende Richter: Günther Schnaars – bestens bekannt aus dem Sachsensumpf. Am Ende spricht Dr. Karl Kesselring, Neffe des Nazi-Generals Albert Kesselring, den Bauunternehmer frei, “weil er (der Richter) sich nicht mehr auskennt“, wie er sagt und stürzt Lange damit ins wirtschaftliche Elend. Der Freispruch wird von Staatsanwalt Stefan Bachmann gefordert. Gestützt wird dies durch den sattsam aus dem Sachsensumpf bekannten leitenden Oberstaatsanwalt in Görlitz, Norbert Röger – inzwischen Landgerichtspräsident in Chemnitz. Auch der unbequeme Journalist Lange ist nun so weit: Er kann sich unter dem wirtschaftlichen und juristischen Druck nicht mehr bewegen, muss um sein Überleben kämpfen, kann zeitweise nicht einmal mehr recherchieren.

Fall 4: Erich Neumann übernimmt in dieser Phase. Neue Recherchen, neue Fakten. Er findet Merkwürdigkeiten im Leben des ehemaligen Staatsanwalts und jetzigen Richters in Weißwasser Stefan Bachmann, der den Freispruch gegen den Bauunternehmer gefordert hatte: Sein Haus, das mehr Unterhalt kostet, als ein Richter je verdient. Sein Reisebüro in Argentinien, das Spezialreisen anbietet.400 ha Grundstückseigentum, weitere 600 ha Pachtgrund. Seine amerikanische Telefongesellschaft (Rückrufproxy – mofu.de), mit der sich die Vorratsdatenspeicherung unterlaufen lässt. Eine Reihe von dubiosen Internetadressen unterhält der Herr Richter Bachmann auch noch, neben seinem Richteramt.

Erich Neumann stellt Fragen. Nach Richter Dr. Karl Kesselring und seinen Beziehungen zum rechten Umfeld, beteiligten Staatsanwälten, dem Umfeld des Richters Bachmann und seinen Geschäften. Zugleich bringt er einen Skandal zur Verteilung der Bußgelder im Gerichtsbezirk Görlitz zur Sprache. Die “Tafel“ bekommt nichts, aber der Theaterverein 1/3 des Aufkommens im Gerichtsbezirk. Da sitzt im Vorstand zufällig die Mutter eines bekannten Oberstaatsanwaltes. Nachdem der MDR in seinem Format exakt auf diesen Recherchen aufsetzt, schlägt die Justiz auch beim Journalisten Neumann zurück. Richter Dr. Kesselring droht Erich Neumann Strafverfolgung für dessen Presseanfrage an, lässt dies dann aber. Richter Bachmann jedoch zieht durch. Ein williger Staatsanwalt und früherer Kollege des Richters und eine Richterin am selben Amtsgericht finden sich zusammen. Der Medienunternehmer und Journalist Neumann erhält einen Strafbefehl für eine Presseanfrage! 800,- € soll er zahlen. Weil er gefragt hat. Jetzt soll auch Erich Neumann mit dem Kampfmittel der Justiz – dem Strafrecht – mundtot gemacht werden. 25 Ermittlungsverfahren gegen 12 Journalisten sind bekannt geworden, und auch beim kritischen SPD – Landtagsabgeordneten Karl Nolle hat es die sächsische Justiz versucht. Die Justiz schlägt zurück, wenn sich jemand erlaubt, sie zu kontrollieren.

Neben dem Fall Neumann gibt es in Dresden zwei weitere Verfahren gegen die journalistischen Fragesteller (Gintzel und Datt), die bundesweit für Aufsehen sorgten. Die sächsische Landesregierung musste auf eine parlamentarische Anfrage der Fraktion “Die Linke” hin dazu Auskunft geben, und es zeigte sich, trotz noch absolut unbefriedigender Antwortqualität, dass die Staatsregierung – mit unbekannter Dunkelziffer – über die bisher bereits bekannten 21 Fälle hinaus deren 39 (!) bestätigen musste, bei denen es in diesem Bundesland zu Strafverfahren gegen JournalistInnen im Rahmen deren Tätigkeitsausübung kam.“

Reicht es Ihnen schon? Das ist nur ein Bruchteil des wirklichen Sachsensumpfes – und alles verbunden mit Missbrauch von Kindern! Das ist Deutschland! Das ist Deutschland! Das ist der Kapitalismus!

Anmerkung:

Die erwähnten Journalisten sind in offiziellen Verbänden organisiert, Fassbender, Gintzel und Datt im Deutschen Journalistenverband, Lange im deutschen Presseverband, Neumann über den Verband der Zeitschriftenverlage in Bayern und Hornstedt Mitglied der IG Medien.

QUELLE


Die ständigen Missgeschicke, wie wichtige Akten verlieren, mangelhafte Polizeiarbeit und das bei jedem großen Gerichtsverfahren machen doch echt stutzig, damals wie heute werden die Täter geschützt und die Zeugen enden als Opfer durch MordSelbstmord oder werden vorher schon finanziell in den Ruin getrieben, kriminalisiert oder Mundtot gemacht. Ist es nicht schön unser Rechtsystem????


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