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Einzug in ein "Geisterhaus"?

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Don Quichote
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Einzug in ein "Geisterhaus"?

Beitrag von Don Quichote am So 11 Aug - 1:55

Hallo,

seit einigen Tagen überlegen meine Frau und ich, wieder in meinen Heimatort zu ziehen. Eine Freundin meiner Mutter wohnt seit Jahren allein in einem großen Haus, in dem zwei Wohnungen und ein großer Dachspeicher leerstehen, dazu gibt es einen großen ungenutzen Garten und noch weiteres Gelände, welches wir für eine weitgehende Versorgung mit selbstangebauten Nahrungsmitteln und ordentlich aufgezogenen Tieren nutzen könnten. Das ist natürlich sehr reizvoll, wenn man von der jod- und glyphosatverseuchten Sch...e wegkommen will, die es gemeinhin zu kaufen gibt.

Der Haken daran ist nur...es spukt offenbar in diesem Haus! Das kam in einem Gespräch mit der Frau ans Licht, als ich - beunruhigt durch einige Berichte, die ich in Foren gelesen hatte - eher beiläufig danach fragte. Sie erklärte, in dieser Hinsicht könnten wir uns "auf einiges gefasst machen" und erzählte uns von unvermitteltem "Gerumpel in den Wänden" sowie zischenden Herdplatten in ihrer Küche. Normalerweise hätte ich darauf nicht unbedingt etwas gegeben, aber die beste Story war ein "Poltergeist" (?), der abends solange mit Wucht gegen die Haustür bollerte, bis schließlich eine vergessene Herdplatte in einem Nebenraum entdeckt und ausgeschaltet wurde - danach war Ruhe. Für diesen Vorfall gab es eine Menge Zeugen...das Haus war zu dieser Zeit noch voll bewohnt, und es war auch noch Besuch da. Es hämmerte jeweils drei mal an die Tür, so als wollte jemand dringend Einlaß begehren, doch bei jedem Nachschauen war nichts zu sehen. Die Leute gingen sogar um das Haus herum auf der Suche nach dem Geräusch, doch sie fanden nichts - und immer als sie wieder drinnen waren, ging es von vorne los. Erst nach dem Abstellen der Gefahrenquelle hörte es sofort auf. Immerhin scheint es sich ja um einen "guten" Geist zu handeln, sonst würde ich erst gar nicht über einen Einzug dort nachdenken.

Die Frau scheinen solche Vorkommnisse nicht sonderlich zu beunruhigen, sie macht auch den Eindruck, als hätte das für sie ein gewisses Maß an Normalität, welches sie schon ihr ganzes Leben lang gewohnt ist (sie ist auch sehr gläubig). Allerdings hatten wir noch nie solche Erlebnisse, und mindestens 95% Prozent unseres Lebens fand bisher eigentlich unter der Annahme statt, daß es solche Dinge gar nicht gäbe. Wie sollen wir nun am besten vorgehen?

Einerseits hat mich natürlich der Forscherdrang gepackt; wenn es in diesem Haus Geister gibt, wäre das eine wunderbare Gelegenheit, einen Beweis für ihre Existenz zu erhalten, durch ein eigenes Erlebnis oder vielleicht auch durch das Erscheinen von Lichtkugeln auf Bildern oder Videoaufnahmen. Andererseits bin ich ein totaler Angsthase, dem nach etlichen gelesenen Berichten und vielen Folgen von "Übersinnliche Phänomene" die Aussicht, vielleicht dann doch von einem "bösen" Geist heimgesucht und terrorisiert zu werden, minutenlange Gänsehautschauer und schlaflose Nächte bereiten kann.

Ich hatte jetzt vor, beim nächsten Besuch mal meine Digicam mitzunehmen, ein paar Bilder und Videos im ganzen Haus aufzunehmen und dabei mal die Frage im wahrsten Sinne des Wortes in den Raum zu stellen, ob vielleicht jemand was gegen unseren Einzug da hat. Kriegt man da eine Antwort? Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wie ich das Thema anpacken soll. Wie gesagt, so etwas war in meinem Leben nie "eingeplant" Smile

Was denkt ihr darüber?

Gruß DQ
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kaffeetrinken
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Re: Einzug in ein "Geisterhaus"?

Beitrag von kaffeetrinken am Di 3 Sep - 9:29

da es sich um eine freundin der familie handelt, könnte man sich doch auf ein paar tage probe wohnen einigen? schlafsack und isomatte unter den arm und soetwas wie überdachtes camping veranstalten. vielleicht auch mal eine tonbandaufnahme versuchen, scheint ja ein geist zu sein der mit aufpaßt... ich glaube ich hab so einen im auto... und dann mal nachforschen wer alles im haus gestorben ist, oder wem das haus am herzen lag, vielleicht auch der garten drum herum? ich würde in allen ecken ordentlich orgonit verteilen und somit störzonen entschärfen, dann gibts auch keine wütende geister.

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