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Fukushima: Mysteriöse Erscheinungen an amerikanischer West-Küste

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Sirius123
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Fukushima: Mysteriöse Erscheinungen an amerikanischer West-Küste

Beitrag von Sirius123 am Di 21 Jan - 22:41

Große Massen toter organischer Materie

Eine in der National Geographic veröffentlichte Studie zeigt, dass das Gleichgewicht zwischen lebendem und totem Meeresleben vor der kalifornischen Küste massiv gestört ist. Die Meeresforschungsstation Station M liegt etwa 220 Kilometer vor Küste zwischen Santa Barbara und Monterey. Hier machten die zuständigen Wissenschaftler Christine Huffard und Ken Smith vom Monterey Bay Aquarium Research Institute (MBARI) eine interessante Beobachtung: Der so genannte Meeres-Rotz (sea snot) am Meeresboden ist immens angestiegen. Die Rede ist von totem Plankton, toten, gallertartigen Lebewesen und anderer organischer Materie, wie auch Kot.

Höhepunkt der Strahlung noch nicht erreicht

„Ein Teil Fukushima-Strahlung ist bereits an der Westküste Nordamerikas aufgetreten und sie wird ihren Höhepunkt wahrscheinlich in den meisten Orten zwischen 2014 und 2015 erreichen“, warnt der bekannte Wissenschaftler Ken Buesseler der Woods Hole Oceanographic Institution (WHOI). Doch trotzdem „überwacht noch keine US-Behörde die Ausbreitung der Strahlung aus Fukushima an der Westküste und um die Hawaii-Inseln. Aus diesem Grund hat das WHOI auch eine Webseite geschaffen, auf der die Bürger aufgerufen werden, die Wissenschaftler bei der Beobachtung der radioaktiven Ausbreitung zu unterstützen. Immerhin – 14 Millionen Jodtabletten hat die US-Regierung schon einmal vorsorglich besorgt. Ende vergangenen Jahres schlug bereits der chinesische Forscher Yu Zhirong Alarm. Die japanische Regierung und die Betreiber-Firma des zerstörten AKWs gefährden das Ökosystem des Pazifik, so Zhirong.

So viele Wale und Seelöwen wie nie

Abgesehen von der immensen organischen Materie am Grund des Meeresbodens wurden an der amerikanischen Pazifikküste noch weitere Auffälligkeiten beobachtet.Im November gab es um Monterey herum eine massive Anreicherung von Meereslebewesen – so viel wie bisher noch nicht beobachtet. Buckelwale, Pelikane, Seelöwen sind eigent-lich jedes Jahr in dem nährstoffreichen Gebiet unterwegs. Doch es kann sich keiner daran erinnern, dass es so viele waren und dass sie lange bis in den November geblieben wären, so die New York Times. Vor allem die enormen, ungewöhnlich großen Sardellen-Schwärme hätten die wahnsinnig vielen Tiere angezogen.

Auf der anderen Seite kommt es zu einem regelrechten Aussterben des Seessterns zwischen Kalifornien und Alaska. Millionen toter Seesterne wurden Anfang Januar an die Küste gespült. Auch an der Küste Monterey sollen sie zu tausenden gestorben sein. Bisher konnte noch keine eindeutige Erklärung dafür gefunden werden. Ein Zusammenhang mit Fukushima wird aber auch hier nicht ausgeschlossen.

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Sirius123
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Re: Fukushima: Mysteriöse Erscheinungen an amerikanischer West-Küste

Beitrag von Sirius123 am Di 21 Jan - 22:58

Googlemap zeigt weltweit gefährdete AKW - Fukushima und andere tickende Zeitbomben





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tomjohn
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Re: Fukushima: Mysteriöse Erscheinungen an amerikanischer West-Küste

Beitrag von tomjohn am Di 21 Jan - 23:40

Für die Öffentlichkeit gilt :
Wenn nicht mehr darüber geredet wird ,
dann ist die Gefahr vorrüber .....
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kaffeetrinken
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Re: Fukushima: Mysteriöse Erscheinungen an amerikanischer West-Küste

Beitrag von kaffeetrinken am Mi 22 Jan - 8:59

es ist aber auch so praktisch, daß man diese strahlung kaum bemerkt, und dann fällt die pelle ab und die übrigbleibenden knochen beseitigt der nächste reinigungsroboter.
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Sirius123
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Re: Fukushima: Mysteriöse Erscheinungen an amerikanischer West-Küste

Beitrag von Sirius123 am Mi 22 Jan - 16:56

Weshalb Obama nicht zugibt, dass Fukushima Amerika vergiftet und warum General Electric nicht haftbar gemacht wird

Welch ein Skandal. Erst mal berichtete niemand, dass die  Atomkraftwerke in Fukushima US-Fabrikate waren, sondern man redete nur von japanischen AKWs. Dann übernimmt die japanische Regierung – also das Volk die Kosten – und jetzt verdienen diese Verbrecher an der Entsorgung und Stilllegung. Wenn das kein Skandal ist! Aber es kommt noch besser, wie Chris Carrington zeigt. Einige Punkte greift er nicht auf oder kennt sie nicht.


Wir alle wissen, dass die Strahlung des zerstörten AKW in Fukushima sich um die ganze Welt verbreitet und die Menschen der Welt vergiftet. Wir alle wissen, dass die Westküste der USA mit radioaktivem Abfall verseucht wird und dass die Ozeane, ihre Strände und selbst die Luft mit jeder Stunde immer stärker von Radioaktivität verseucht werden.

Man muss sich fragen, warum die Regierung es nicht zugibt. Es ist doch nicht etwa, dass eine Katastrophe auf der andere Weltseite ihr Fehler ist, nicht wahr?

Oder doch? Hätte die USA-Regierung etwas tun können, um zu verhüten, dass es  so weit kommt?
Nichts in diesem Artikel ist ein Staatsgeheimnis, alles liegt offen zutage, aber die Information ist so verstreut, dass sie scheinbar ohne Zusammenhang ist.


  • Die US-Regierung weiß nur zu genau, dass die Westküste mit Strahlung verseucht ist und dass die Situation täglich schlimmer wird.
  • Die US-Regierung und General Electric wussten, dass Fukushima eine Katastrophe in Wartestellung war und sie taten nichts, um sie zu verhüten. 

  • Sie wissen auch, dass die vielen Atomreaktoren in den USA anfällig für eine katastrophale Kernschmelze sind, und sie tun nichts dagegen.
  • Forschung von Ärzten und Wissenschaftlern wird unterdrückt und Forschung von privaten Bürgern wird abgetan aus dem einzigen Grund, weil sie keine Wissenschaftler sind.



Alle Warnungen wurden ignoriert

Die Geschichte, die uns zum Zustand führt, in dem wir uns heute befinden, beginnt 1972.
Stephen Hanauer, ein Beamter in der Atomenergie-Kommission, empfahl, dass General Electrics Mark 1 Entwurf gestoppt werden sollte, weil er unannehmbare Sicherheitsrisiken enthalte.

Im Laufe der Jahre haben zahlreiche andere Experten ihre Sorgen über den GE Mark 1 BWR zum Ausdruck gebracht. Sie alle fanden keine Beachtung.

Fünf der sechs Reaktoren in Fukushima waren GE Mark 1 BWR-Modelle. Der erste Reaktor, Einheit eins, ging 1971 in Betrieb, noch bevor die ersten Bedenken vorgebracht wurden. Die anderen Reaktoren nahmen den Betrieb 1973, 1974, 1977, 1978 und 1979 auf.

Obwohl alle sechs Reaktoren das GE Mark 1 Design hatten, wurden nur drei von GE gebaut und geliefert, die Einheiten 1, 2 und 6, während die Einheiten 3 und 5 von Toshiba und 4 von Hitachi (jetzt Hitachi-GE) geliefert wurden.

Warum wird GE nicht zur Verantwortung gezogen?

Weshalb wird GE nicht zur Verantwortung gezogen? Hier ist eine Möglichkeit:
Jeffery Immelt ist der Chef von General Electric. Er ist auch der Chef vom US-Wirtschaftsberatungs-Gremium. Er wurde persönlich von Obama 2009 in das Gremium berufen und wurde 2011 Chef, als Paul Volcker im Februar 2011 zurücktrat, nur einen Monat vor dem Erdbeben und dem Tsunami, der Fukushima zerstörte.

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