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Immer mehr Biohöfe geben auf

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Beitrag von Sirius123 am Fr 25 Apr - 21:01

Schärfere Auflagen für Bioprodukte machen kleinen Betrieben zu schaffen

Bioprodukte sind sehr beliebt, doch nach mehreren Fällen von Betrug
will die EU-Kommission strengere Vorschriften und Kontrollen. Die
machen jedoch vor allem den kleinen Öko-Betrieben zu schaffen.

Immer mehr Biobauern haben die ökologische Landwirtschaft aufgegeben. Als Gründe geben sie die strengere EU-Verordnungen und schärfere Auflagen für Bio-Produkte an. Gerade kleinere Höfe seien nicht dazu in der Lage, alle Anforderungen der EU umzusetzen – so der bayerische Bauernverband.

Nach dem Willen der EU-Kommission soll die Richtlinie, die zum Jahresbeginn in Kraft getreten ist, nicht die letzte sein. Eine entsprechende Reform der EU-Öko-Verordnung hat die Kommission im März in Brüssel vorgestellt. EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos will Ausnahmen einschränken und die Verarbeitung im Vertrieb strenger überwachen.

Es wird befürchtet, dass das Anbindehaltungsverbot nur der Anfang war. Die EU-Kommission will die erlaubten Ausnahmen für Biobauern – etwa den Einsatz von konventionellem Futter oder Saatgut – abbauen. Auch die Grenzwerte für Verunreinigungen durch Pestizide oder gentechnisch veränderte Produkte sollen strenger werden.
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Was ist denn mit der grausamen Massentierhaltung??? Wieso wird da nicht strenger überwacht???? Wie soll ein Bio-Bauer denn heute noch zu konventionelles Saatgut und Tierfutter kaufen können, wenn die meisten Güter durch Genmanipulation und Pestizide verseucht sind!


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Beitrag von Durchblicker am Fr 25 Apr - 22:44

Unschwer ist zu erkennen, welche Existenzen durch immer schwerere Auflagen vernichtet werden sollen. Die EU ist leider zum Mittel der Ausbeutung und des Machtmissbrauchs verkommen.

Als einzige Alternative dazu sehe ich, im selbst organisierten Netzwerk direkt beim Biobauern zu kaufen und die vorsätzlichen Bio- Schwindler öffentlich zu ächten.
Langfristig ist es preiswerter, die Verpackungsindustrie und die Großhändler zu umgehen.

Ok, wer fängt zum Organisieren an?
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Beitrag von kaffeetrinken am So 27 Apr - 16:23

es wird ja auch immer schwieriger biologisch zu produzieren, eigentlich ginge es auch nur noch in einem gewächshaus, wo man sicherstellen kann, daß der chemtraildreck die biologisch gezogenen nahrungsmittel nicht bis zur gefahrenstufe "giftig" versaut.

da helfen keine schärferen auflagen bei bio-ware wenn man nix gegen diese sprühaktionen unternimmt und gleichzeitig damit liebäugelt genmanipulierte mist aus dem ausland zuzulassen und auch hier auf den äckern anzubauen.

und wenn erst durch das ttip das fracking überall erlaubt ist, wo man öl und gasvorkommen vermutet, ist mit frackingchemieverseuchtes grungwasser eh kein bio-standard mehr zu erreichen.

Viele hochwertige Speiseöle sind laut der Zeitschrift “Öko-Test” mit Weichmachern Mineralölrückständen oder Pestiziden belastet. Von 20 getesteten Ölen wurden nur acht mit “befriedigend” oder besser bewertet, wie “Öko-Test” mitteilte. Gleich sieben Mal vergaben die Tester die Note “ungenügend”.

http://pravdatvcom.wordpress.com/2014/04/27/viele-speiseole-mit-mineralol-und-weichmachern-belastet/

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