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kaffeetrinken
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Beitrag von kaffeetrinken am Di 24 Nov - 7:31

Der in Südostbrasilien Richtung Atlantik fließende Rio Doce (»Süßer Fluß«) ist auf 666 Flusskilometern ökologisch zerstört. Das ist die vorläufige Bilanz einer Tragödie, die sich Anfang des Monats nahe der Stadt Mariana im Bundesstaat Minas Gerais ereignete. Sie wurde ausgelöst durch den Bruch zweier Staudämme, die Becken voller Abraum und Abwässer der Eisenerzmine Samarco begrenzt hatten.

Es war eine Katastrophe mit Ansage – die sich so oder ähnlich seit Jahren in nahezu regelmäßigen Abständen in Brasilien ereignet. Das größte Land Lateinamerikas hat sein enormes Wirtschaftswachstum der zurückliegenden 15 Jahre zu großen Teilen einer intensiven und oft rücksichtslosen Ausbeutung seiner natürlichen Ressourcen zu verdanken.

Zwei von insgesamt drei Dämmen brachen. Unaufhaltsam wälzen sich seitdem die Schlammassen entlang des Rio Doce über Hunderte von Kilometern durch Minas Gerais und den angrenzenden Bundesstaat Espirito Santo Richtung Meer.

http://www.pravda-tv.com/2015/11/dammbruch-wird-zum-brasilianischen-fukushima-videos/

hat da jemand zu gierig und zu tief geschürft?
Sirius123
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Beitrag von Sirius123 am Mi 20 Sep - 22:58

Profitgier über alles. Das ist genau diese Scheiße, Die mich am meisten anpi**en.
Der Gewinn muss gesteigert werden Jahr für Jahr, da kacke auf die Sicherheit. So ist das halt im Kapitalismus. Evil or Very Mad Evil or Very Mad Evil or Very Mad Evil or Very Mad


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