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Fukushima im Katastrophenzustand, täglich sickern 300 Tonnen radioaktiven Wassers ins Meer

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Neid
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Fukushima im Katastrophenzustand, täglich sickern 300 Tonnen radioaktiven Wassers ins Meer

Beitrag von Neid am Fr 16 Aug - 9:22

Die japanische Atomaufsichtsbehörde hat das Entweichen von radioaktiv verseuchtem Wasser aus Fukushima jetzt zum »Katastrophenzustand« erklärt. Tag für Tag laufen 300 Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser ins Meer und jetzt ist eindeutig, dass Tepco seit zweieinhalb Jahren eine Vertuschungsoperation gewaltigen Ausmaßes betreibt.

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Sirius123
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Re: Fukushima im Katastrophenzustand, täglich sickern 300 Tonnen radioaktiven Wassers ins Meer

Beitrag von Sirius123 am Mo 14 Okt - 6:21

Einige Fakten über Fukushima, die ihr kennen solltet

Am 7. September 2013 sagte Shinzo Abe, der Premierminister Japans, auf der 125. Sitzung
des Internationalen Olympischen Komitees Folgendes:
"Einige könnten sich Sorgen wegen Fukushima machen. Lassen Sie mich Ihnen versichern,
dass dort alles unter Kontrolle ist. Von dort ist bisher keine Gefahr für Tokio ausgegangen,
und das wird auch so bleiben."
Diese Aussage wird man sicher als eine der großen Lügen unserer Zeit in Erinnerung behalten.
In Japan sprechen viele Menschen jetzt schon von der "größten Lüge". Das IOC
hat sie jedenfalls geglaubt und die olympischen Spiele 2020 an Tokio vergeben.


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Re: Fukushima im Katastrophenzustand, täglich sickern 300 Tonnen radioaktiven Wassers ins Meer

Beitrag von kaffeetrinken am Di 15 Okt - 9:17

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Re: Fukushima im Katastrophenzustand, täglich sickern 300 Tonnen radioaktiven Wassers ins Meer

Beitrag von tomjohn am So 20 Okt - 1:32

Atomtechnologie ist emissionsfrei und umweltfreundlich .....Laughing Laughing Laughing 
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Re: Fukushima im Katastrophenzustand, täglich sickern 300 Tonnen radioaktiven Wassers ins Meer

Beitrag von Sirius123 am Mo 21 Okt - 6:00

Fukushima: Strahlung im Grundwasser um das 6500-Fache gestiegen – Betreiber ignorierte bei Taifun neue Sicherheitsregeln

Ein Strahlungsrekord jagt den anderen.

In Grundwasserproben in Fukushima, Reaktor 1, sind 100.000 Becquerel radioaktiver Beta-Strahlung pro Liter gemessen worden. Das ist die größte Kennziffer seit dem Austritt von 300 Tonnen radioaktivem Wasser im August dieses Jahres, wie der Betreiber TEPCO mitteilte.

In den am Vortag aus demselben Brunnen genommenen Proben machte der Grad der Beta-Strahlung 61 Becquerel pro Liter aus. Somit stieg der Strahlungsgrad an einem Tag um das 6557-fache. Die Proben wurden aus einem technischen Brunnen zehn Meter von dem Behälter entfernt genommen, aus dem im August das radioaktive Wasser ausgetreten war.




Das Komitee für die Kontrolle über die Atomenergie stufte den Austritt als dritter Gefährlichkeitsgrad nach der Ines-Skala ein. Es besteht das Risiko, dass die Strahlung zusammen mit dem Grundwasser in den Ozean gelangen könnte. Das Unternehmen hat angekündigt, die Arbeiten an der Entseuchung des Bodens fortzusetzen, um das weitere Sickern von radioaktiven Stoffen ins Grundwasser zu verhindern.

Neue Strahlungsrekorde an Grundwassermessposten

Am 17. Oktober meldete TEPCO, in einem Abwassergraben. der sich 150 Meter vom Meer entfernt befindet, habe man Betastrahler wie Strontium in Höhe von 1.400 Becquerel pro Liter nachgewiesen. Einen Tag später wurde dieser Wert an einem Kontrollposten übertroffen.


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Re: Fukushima im Katastrophenzustand, täglich sickern 300 Tonnen radioaktiven Wassers ins Meer

Beitrag von Echtfreidenken am Mo 21 Okt - 7:44

"Einige könnten sich Sorgen wegen Fukushima machen. Lassen Sie mich Ihnen versichern,
dass dort alles unter Kontrolle ist. Von dort ist bisher keine Gefahr für Tokio ausgegangen,
und das wird auch so bleiben."
Also dieser Spruch kann, wenn man will, auch als "versteckte Wahrheit" ausgelegt werden. Es ist nicht offensichtlich, was unter Kontrolle ist sondern nur, was "scheinbar" gemeint war, es ist nicht offensichtlich, von welcher Gefahr er spricht, wieder nur "scheinbar". Und was den letzten Nachsatz betrifft: Was "ist", braucht nicht erst werden.
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Re: Fukushima im Katastrophenzustand, täglich sickern 300 Tonnen radioaktiven Wassers ins Meer

Beitrag von Sirius123 am Mo 21 Okt - 8:17

The Ocean is Broken – a Fukushima reality

Es war die Stille, die diese Reise anders machte im Vergleich zu allen anderen zuvor. Nicht die Abwesenheit von Tönen, um genau zu sein.Der Wind peitschte noch die Segel und pfiff in der Takelage. Die Wellen schwappten noch gegen den Fiberglas-Rumpf. Und es gab viele andere Geräusche: dumpfe Schläge und Stöße und Kratzer als das Boot gegen Trümmer stieß. Was fehlte, waren die Schreie der Seevögel, die auf allen früheren ähnlichen Fahrten das Boot umgeben hatten.

Die Vögel waren nicht da, weil die Fische fehlten.

Vor exakt 10 Jahren, als der Newcastle-Segler Ivan Macfadyen genau den gleichen Kurs von Melbourne nach Osaka segelte, war alles, was er hatte tun müssen, um einen Fisch aus dem Meer zwischen Brisbane und Japan zu fangen, eine Köder Leine auswerfen.

“Es gab nicht einen der 28 Tage auf diesem Teil der Reise, wo wir keinen großen Fisch fingen den kochten und mit Reis aßen“, erinnerte sich Macfadyen. Aber dieses Mal fingen wir auf der gesamten langen Reise nur zwei Stück. Keine Fische. Keine Vögel. Wohl kaum ein Zeichen von Leben überhaupt.


Die nächste Etappe der langen Reise war von Osaka nach San Francisco und wurde für eine weite Strecke geprägt von der Trostlosigkeit, wie schon erfahren, manchmal gefärbt mit Ekel erregendem Horror und einem gehörigen Maß an Angst.

“Nachdem wir Japan verlassen hatten, fühlte es sich an, als ob das Meer selbst tot wäre”, sagte Macfadyen.

“Wir sahen kaum Lebewesen. Wir sahen einen Wal, der irgendwie hilflos an der Oberfläche herum rollte mit etwas, das aussah wie ein großes Tumorgeschwür auf seinem Kopf. Es war ziemlich widerlich.

“In meinem Leben habe ich viele Kilometer auf dem Meer zurück gelegt und dabei Schildkröten, Delphine, Haie und große Schwärme fischender Vögel gesehen. Aber dieses Mal habe ich auf einer 3000 nautische Meilen langen Fahrt nichts Lebendiges zu sehen bekommen“. Anstelle des fehlenden Lebens aber Müll in erstaunlichen Mengen.

“Ein Teil dieses Mülls sind die Folgen des Tsunamis, der Japan 2011 getroffen hat. Die Welle kam über das Land herein, nahm eine unglaubliche Ladung Sachen auf und trug sie ins Meer. Und dort sind sie noch die Sachen. Überall – wohin du auch schaust“. Ivans Bruder, Glenn, der in Hawaii an Bord gekommen war, um nach Amerika mit zu segeln, wunderte sich über „Tausende über Tausende“ von gelben Plastikbojen. Dazu riesige Gewirre aus Kabeln, Kunstfaserseilen, Angelleinen und Netzen. Millionen von Styropor Stücken. Und Schlieren von Öl und Benzin. Unzählige hölzerne Strommasten sind draußen, mitgerissen durch die Killer-Welle und treiben dort mitsamt ihren Drähten mitten im Meer.

“In früheren Jahren, wenn du hier vom fehlenden Wind aufgehalten wurdest, hast du deinen Motor gestartet und bist weiter gefahren“, sagt Ivan . Diesmal nicht.

“An vielen Orten konnte wir unseren Motor nicht anlassen aus Angst, die Schraube könnte sich in der Masse von Seilen und Kabeln verfangen. Das ist eine unerhörte Situation da draußen im Ozean. “Wenn wir starteten, ging das nie bei Nacht, nur tagsüber, wenn wir vom Vorschiff aus dem Müll ausweichen konnten“.

“Auf dem Vorschiff, in den Gewässern vor Hawaii, konnten wir weit in die Tiefe sehen. Ich konnte sehen, dass die Trümmer nicht nur an der Oberfläche sind, sondern auch unterhalb. Und es gibt Müll in allen Größen, von einer Plastik-Trinkflasche bis zu Autos und Lastwagen. Wir sahen einen Fabriks-Schornstein aus dem Wasser ragen, mit irgendeiner Art von Kessel-Anhang unter dem Wasserspiegel baumelnd. Es gab einen riesigen Container, der auf den Wellen schaukelte“.

“Wir haben alle diese Trümmer umrundet. Es war, als würden wir durch eine riesige Müllhalde segeln. Unter Deck hörten wir ununterbrochen Dinge auf dem Rumpf anschlagen und wir hatten Angst, eines davon könnte uns ein Leck verursachen. Am Ende war der Rumpf total verbeult und zerkratzt von all dem, was wir nicht sehen konnten“.


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Re: Fukushima im Katastrophenzustand, täglich sickern 300 Tonnen radioaktiven Wassers ins Meer

Beitrag von Sirius123 am Di 22 Okt - 11:26

Auch am Sonntag gelangte wieder radioaktives Wasser mit dem Isotop Strontium-90 ins Meer, wie Tepco am 21.10.2013 öffentlich zugab. Die schweren Regenfälle, die das Nahen des nächsten Taifun ankündigen ließen erneut die Becken überlaufen.

Aber es gibt noch andere Nachrichten- Sozusagen aus dem Untergrund. Die schreiben das auf, was den Weg in die Medien nicht findet. Und fast alle bitten, diese Nachrichten im Ausland weiter zu verbreiten. Weil es nicht nur Tepco und Fukushima gibt, sondern im „Hinterland“ Millionen von Menschen die verunsichert sind, die aufgrund ihrer Erziehung zum Aufrechthalten der Traditionen sich nicht zu helfen wissen, stumm sind, zum Teil rechtlos, uninformiert und allesamt verängstigt.

Wir geben ihnen eine Stimme! Wir verbreiten ihre Nachrichten.

Und es kommen immer mehr Ungereimtheiten ans Licht – ob diese Meldungen der Wahrheit entsprechen oder in die Kategorie „Mythen“ gehören, lässt sich für uns schwer recherchieren. Weil niemand von Netzfrauen Japanisch kann und weil das meiste davon nur aus Blogs, oft in mangelhaftem Englisch oder Deutsch, nicht aber aus offiziellen Medien stammt (was für uns aber keinen Unterschied macht, weil unseres Wissens nach auch dort nicht nur Wahres berichtet wird).

Ausnahmsweise verlinken wir unsere Quellen dieses Mal nicht, weil einem neuen Gesetz zufolge die Verbreiter von Tepco-schädlichen Aussagen strafrechtlich verfolgt werden.

Wir zählen hier einfach nur einmal auf, was teilweise noch nie in Medien berichtet wurde:

Betreiber sieht keinen Zusammenhang – Ex-Fukushima-Direktor stirbt am 10.7.2013 mit 58 Jahren an Speiseröhren-Krebs. Zum Zeitpunkt des verheerenden Tsunamis leitete er das Atomkraftwerk von Fukushima.

Mehr als drei Monate nach der Katastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima hat die Betreiberfirma Tepco heftige Kritik von ihren Aktionären geerntet. Mehr als 9100 Anteilseigner nahmen in Tokio an der ersten Jahreshauptversammlung nach der Atomkatastrophe teil – so viele wie noch nie. Nicht nur das katastrophale Krisenmanagement wurde laustark kritisiert. Die Aktionäre waren auch deshalb wütend, weil der Wert der Aktie in Folge der Krise um 85 Prozent abgestürzt ist. Ende Mai hatte Tepco einen Nettoverlust in Höhe von 1,3 Billionen Yen (11 Milliarden Euro) für das am 31. März beendete Geschäftsjahr ausgewiesen. Das ist der höchste je von einem japanischen Konzern außerhalb des Finanzsektors erlittene Fehlbetrag.

Die japanische Regierung hat am 19. April 2011 neue Grenzwerte für die Verstrahlung auf dem Schulhof festgelegt. Die obere Grenze von 20 Millisievert im Jahr spaltet die Meinungen. Für Toshiso Kosako, Spezialist für Strahlenschutz und Berater von Ministerpräsidenten Naoto Kan, ist diese für Kinder zu hoch und er machte danach seinen Rücktritt bekannt.

Die japanische Atomaufsichtsbehörde hat am 6. Juni 2011 einen Untersuchungsbericht über den AKW-Unfall in Fukushima offen gelegt. Dem zufolge wurden dabei 770.000 Tera Bq von Radioaktivität in die Luft geschleudert. Das ist viel mehr als man bisher vermutete. Beim Unfall in Tschernobyl war es 5.2 Mio Tera Bq.

Seit dem Erdbeben steigt der Zahl des Selbstmords. Im Vergleich zur selben Zeit vor einem Jahr (Juli 2011) ist die Zahl im Monat immer höher. Im Juni haben sich 2996 Menschen in ganz Japan das Leben genommen. Das sind 8% mehr als letztes Jahr. Der Zusammenhang mit der Katastrophe ist jedoch nicht klar.

Die japanische Regierung will den vom radioaktiven Cäsium verseuchten Boden der Präfektur Fukushima dekontaminieren. Sie geht davon aus, dass die Fläche, die stärker als 1 μSv/h radioaktiv verseucht ist, maximal 2000 km² ausmacht. Das entspricht 1/7 der Fläche der Präfektur. Für die Beseitigung des Cäsiums muss man die Oberflächenschicht bis 5 cm Tiefe abtransportieren. Das macht insgesamt 100 Millionen m³ Erde aus. Betrachtet man nur das betroffene Ackerland, das stärker als 5000 Bq/kg mit Cäsium verseucht ist und ca. 8300 Hektar Land umfasst, müssen 4 Millionen Tonnen Erde entsorgt werden.

Die Eisenbahn sei auch im August noch nicht in Betrieb genommen worden, darüber berichtet aber kein Medium. Auch über das AKW Fukushima werde nichts mehr berichtet. Alle hätten das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Alle hätten Angst, weil die Medien nur die unheimlichen Folgen des Atomunfalls erzählen, über die aktuelle Situation wird jedoch nicht mitgeteilt.

Am 18. August berichtete die Asahi-Zeitung, dass bei 45% der 1150 Kinder von Fukushima, die sich im März eine Untersuchung unterzogen hatte, eine Strahlenbelastung der Schilddrüse festgestellt wurde.

Die japanische Atomaufsichtsbehörde veröffentlichte im September 2011 dass die Blöcke 1 bis 3 des AKWs Fukushima schätzungsweise total 15.000 Terra Becquerel Cäsium 137 in die Luft ausstiessen. Das entspricht 168 Atombomben von Hiroshima.

Unter den Menschen, die im Frühling 2011 Zuflucht nehmen mussten und heute in einem fremden Ort leben, gibt es immer mehr solche, die gesundheitliche Probleme bekommen und sogar sterben. Bisher haben in dieser Nordost-Region 2’746 Menschen ihr Leben verloren. In ganz Japan führen rund 290.000 Menschen ihr Leben in einem provisorischen Umfeld.

9000 Demonstranten kamen am 14. September in den Park Kameido Chuo in Tokyo. Sie drückten damit ihren Wunsch aus, dass Japan so lange wie möglich ohne Atomstrom auskommen soll. Auf dem japanischen Archipel ist seit dem 15. Sep. wieder kein AKW im Betrieb, weil der Reaktor des AKW Oi in der Präfektur Fukui, der einzig am Netz war, wegen der Revision eingestellt worden war. Auch in der Stadt Fukui wurde eine Kundgebung abgehalten. Dort hielten auch Prominente wie Takashi Hirose (Schriftsteller) und Toyohiro Akiyama (Astronaut) einen Vortrag gegen Kernenergie.

Gemäss Asahi Zeitung vom 12. November arbeiten zur Zeit rund 3.000 Arbeiter pro Tag im AKW, ausschliesslich Männer. Sie sind im vom Unfallort ca. 20 km entfernten riesigen Fussballstadion J-Village stationiert, das Tepco vor 14 Jahren für die Bevölkerung in Fukushima gebaut hat. Hier erhielten die Presseleute bereits am 11. November 2011 Zutritt.

Unmittelbar nach dem verheerenden Unfall vom 11. März mussten die Arbeiter am Eingang und auf dem Durchgang des Gebäudes schlafen, heute wurde das Stadion mit 1.600 Einzelzimmern mit Kühlschrank und Klimaanlage ausgestattet. Es gibt auch Klinik, Kiosk und Restaurant.


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Re: Fukushima im Katastrophenzustand, täglich sickern 300 Tonnen radioaktiven Wassers ins Meer

Beitrag von kaffeetrinken am Mi 23 Okt - 11:24

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Re: Fukushima im Katastrophenzustand, täglich sickern 300 Tonnen radioaktiven Wassers ins Meer

Beitrag von Sirius123 am Do 31 Okt - 21:42

Ja das ist ja die härte! Die Katastrophe darf der Steuerzahler blechen und den Gewinn darf TEPCO behalten! Ich würde die Firma blechen lassen, alleine schon wegen der Verschleierung!

Fukushima: Skandal-Firma Tepco meldet Milliarden-Gewinn


Während die Atom-Ruine von Fukushima Daiichi weiter eine unabsehbare Gefahr für ganz Japan ist, meldet die Betrieber-Firma einen Milliarden-Gewinn. Nun soll das Unternehmen aufgespalten werden: Für die Entsorgung der Katastrophe sind dann die Steuerzahler zuständig, für den Profit die Firma Tepco.

Der Fukushima-Betreiber Tepco hat erstmals seit der Atom-Katastrophe vor zweieinhalb Jahren wieder schwarze Zahlen geschrieben. Der japanische Energiekonzern wies am Donnerstag für die sechs Monate bis Ende September einen Nettogewinn von umgerechnet 4,6 Milliarden Euro nach einem Verlust von 2,2 Milliarden Euro vor einem Jahr. Der Umsatz stieg im ersten Geschäftshalbjahr um fast zwölf Prozent auf 24 Milliarden Euro. Dennoch stehen dem mit Steuergeldern in Milliardenhöhe gestütztem Unternehmen unsichere Zeiten bevor: Die Regierung erwägt, Tepco wegen seiner massiven Probleme bei der Bewältigung der AKW-Havarie aufzuspalten und Befugnisse zu entziehen.

Der Konzern, der eine Vielzahl weitere Kraftwerke betreibt, sieht sich immensen Schadensersatzforderungen ausgesetzt und kann nur einen Bruchteil der für die Stilllegung der schwerbeschädigten Atomanlage nötigen Mittel selbst aufbringen. Zugleich reißt die Pannenserie in Fukushima nicht ab. Anfang Oktober wurden fast täglich Probleme bekannt. In dem AKW 200 Kilometer nördlich von Tokio kam es nach dem Jahrhundertbeben und dem verheerenden Tsunami zur schlimmsten Atomkatastrophe seit Tschernobyl im Jahr 1986. Tepco steht wegen seines Krisenmanagements schwer in der Kritik.


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Re: Fukushima im Katastrophenzustand, täglich sickern 300 Tonnen radioaktiven Wassers ins Meer

Beitrag von kaffeetrinken am Fr 1 Nov - 10:36

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Re: Fukushima im Katastrophenzustand, täglich sickern 300 Tonnen radioaktiven Wassers ins Meer

Beitrag von tomjohn am Fr 1 Nov - 21:25

Menschen zählen NICHT
zu den intelligenten Lebensformen
auf diesem Planeten.
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Re: Fukushima im Katastrophenzustand, täglich sickern 300 Tonnen radioaktiven Wassers ins Meer

Beitrag von Sirius123 am Fr 1 Nov - 22:11

Sieht man mal auf der ganzen Welt diese endlose Gier und Geiz, schäm´ ich mich da dazu zu gehören!
Eine Welt ohne gesunde Natur, da verlässt mich der natürliche Selbsterhaltungstrieb!
Aber in Zukunft werden ja in Deutschland auch die Kohlekraftwerke aus dem Boden schießen, wie Pilze im Herbst! Man auf diesen Fortschritt kann man echt stolz sein. ironie 

Die Menschheit hat sich echt zum Krebsgeschwür entwickelt!


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Re: Fukushima im Katastrophenzustand, täglich sickern 300 Tonnen radioaktiven Wassers ins Meer

Beitrag von kaffeetrinken am So 3 Nov - 12:22

Der deutsche Physiker Sebastian Pfugbeil zu der Kamikaze-Rettungsaktion:

„Die Japaner wollen zunächst die über 1.300 Brennelemente im Block 4 einzeln herausholen. Wenn auch nur ein einziger zerbricht, müssen die Arbeiter weg. Das ist ein extrem komplizierter und langwieriger Prozess. Wie schwierig das ist, hat man bei einem Test gesehen, den die Japaner mit einem noch unbenutzten Brennstab gemacht haben. Den haben die mit der Hand beim Herausziehen gelenkt. Mit der Hand! Die aktiven Brenn-stäbe kann man nicht mit der Hand anfassen, das wäre tödlich. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Rettung gelingt, geht gegen Null.“

http://pravdatvcom.wordpress.com/2013/10/31/heikle-mission-fukushima/
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Re: Fukushima im Katastrophenzustand, täglich sickern 300 Tonnen radioaktiven Wassers ins Meer

Beitrag von Sirius123 am Mo 4 Nov - 12:52

Starker Anstieg der radioaktiven Emissionen aus dem AKW Neckarwestheim 2 durch defektes Brennelement



Seit dem 26. Okt. 2013 stieg die in die Luft „entsorgte“ Radioaktivität aus dem Block 2 des Atomkraftwerk Neckarwestheim massiv an, zeitweise bis auf das 23fache des Üblichen, und pendelt sich erst langsam wieder auf den „normalen“ Stand ein. Das Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn fordert Transparenz und sofortige Maßnahmen.

AKW Neckarwestheim-2: Aktivitätsrate der an die Umwelt abgegebenen Edelgase
AKW Neckarwestheim-2: Aktivitätsrate der an die Umwelt abgegebenen Edelgase
Seit 21.09. war das Kraftwerk GKN 2 für die jährliche Revision (u. a. Brennelement-Wechsel) heruntergefahren und wurde dann am 12.10. wieder hochgefahren. Am 23.10. veröffentlichte die EnBW eine Pressemitteilung [1] man plane gemäß „ihrem sicherheitsgerichteten Verhalten“ eine Reaktorabschaltung wegen Verdacht auf Brennelementdefekt. Es gibt hierzu keinerlei weitere Informationen oder Warnungen, weder von der EnBW noch von der Atomaufsicht.


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Re: Fukushima im Katastrophenzustand, täglich sickern 300 Tonnen radioaktiven Wassers ins Meer

Beitrag von Sirius123 am Mo 25 Nov - 9:38

Hawaiis strahlende Zukunft

Fast das gesamte Internet wurde von zwei miteinander zusammenhängenden Begriffen gesäubert. Hawaii und Radioaktivität resp. Strahlung. Die tödliche Giftsoße aus Fukushima entvölkert bereits die amerikanischen Westküste. Zuvor hatte die strahlende Fracht Hawaii passiert



Und dort herrscht tiefes Schweigen. Dabei musste die Strahlung dort bereits in exorbitante Höhen geschnellt sein. Auf sämtlichen Ausbreitungs- und Strömungsmodellen treibt die gewaltige, radioaktive Löschwasserblase aus dem havarierten Kraftwerk gen Osten. Mittendrin das paradiesische Inselarchipel, dass inzwischen eigentlich die Hölle sein müsste. Doch wo immer man auch sucht, es ist so gut wie nichts zu diesem Thema zu finden. Die zwei hawaiianischen Messstationen sind offline oder wurden gänzlich ausgeschaltet. Während es in den USA, in Japan, in Europa, ja eigentlich auf der ganzen Welt Bürgerorgsanisationen gibt, die gemeinsam ein intensives Strahlenmonitoring betreiben, findet man über Hawaii – nichts. Obwohl von Kalifornien bis Alaska Vögel, Fische und Robben sterben und selbst in Höhenlagen alamierend hohe Strahlenwerte gemessen werden, ist das große Sterben offenbar folgenlos an Hawaii vorbeigezogen. Die leben inmitten der radioaktivsten Brühe, die es je in diesem Umfang gab und es geht ihnen blendend. Eine kurze Zusammenfassung des Schweigens.

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Re: Fukushima im Katastrophenzustand, täglich sickern 300 Tonnen radioaktiven Wassers ins Meer

Beitrag von tomjohn am Mi 27 Nov - 23:38

@Sirius123 schrieb:Hawaiis strahlende Zukunft

Fast das gesamte Internet wurde von zwei miteinander zusammenhängenden Begriffen gesäubert. Hawaii und Radioaktivität resp. Strahlung. Die tödliche Giftsoße aus Fukushima entvölkert bereits die amerikanischen Westküste. Zuvor hatte die strahlende Fracht Hawaii passiert
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(die scheinbaren Freiheiten lassen Sie dir nur , damit du etwas machts das sie dann
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