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NASA widerspricht 2012-Mythos

Thedragon1987
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Beitrag von Thedragon1987 am Mi 4 Jan - 13:48

NASA widerspricht 2012-Mythos um Auswirkungen der Ausrichtung von Sonne, Erde und galaktischem Zentrum.

Washington/ USA - Für viele steht das neue Jahr ganz im Zeichen des Endes des Maya-Kalenders rund um den 21. Dezember 2012, der mit umwälzenden Veränderungen einhergehen soll. Teil des "Phänomens 2012" ist die Behauptung zahlreicher Autoren, dass eine zu diesem Zeitpunkt sich einstellende lineare Ausrichtung von Sonne und Erde mit dem galaktischen Zentrum zu gewaltigen und zerstörerischen Kräftewirkungen für die Erde führen soll. Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat diesen Behauptungen nun widersprochen und das Ende des Maya-Kalenders astronomisch aufgeschlüsselt.

Hier gehts weiter

Ich sage mal so, die von der NASA denken wirklich die könnten alles Besser Berechnen und Entschlüsseln.

Was denkt ihr.
caligula69
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Beitrag von caligula69 am Do 12 Jan - 10:12

Moinmoin,
tja, was denke ich?
Ich denke, die Welt geht nicht unter und ich halte diese ganzen Geschichten für ausgemachten Unsinn. Es ist ja auch nicht nur die NASA, die "alles besser berechnet", sondern sämtliche
Astrophysiker auf der ganzen Welt. Es gibt ja nicht nur diese eine Instanz namens NASA, die hier das Wissen allein besitzt. Im Grunde reichen auch schon einfache astronomische Kenntnisse aus um zu verstehen, dass die Gründe, die in dieser Weltuntergangstheorie angegeben werden, unsinnig sind.

Das fängt schon mit dem Planeten Nibiru an. Hier wird die Vorstellung suggeriert, ein Planet könne mal
eben so durch Sonnensystem ziehen und Schaden anrichten. Zunächst einmal unterliegt alles was sich in unserer Nähe befindet, der Schwerkraft der Sonne. Sie ist es, die sämtliche Bewegungen bestimmt. Das wusste ja schon Herr Kepler. Wäre ein Planet nur in unserer Nähe, wüssten wir das schon längst und inzwischen könnte man ihn mit bloßem Auge sehen. (Das alles erinnert mich jetzt gerade an eine Captain Future-Folge, in der ein schwarzer Planet das Sonnensystem bedroht).

Hier gibt es mehr zu lesen:

http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/weltuntergang-2012-fragen-und-antworten.php


Übrigens gibt es sogar eine Initiative für mehr Realismus in science-fiction Filmen.

Den Menschen wird einfach immer wieder gern Angst gemacht. Herr Emmerich hat mit seinem, wie ich finde, platten Untergangs-Feel-Good-Movie genau in diese Kerbe gehauen, dass bei der NASA die Drähte heiß liefen.
Die Leute dachten eben, wenn jemand darüber bescheid weiß, dann die NASA. So wollten sie sich schlau machen. Die NASA hatte eine eigens zu diesem Thema eine Webseite eingerichtet. Man könnte aber ebenso irgendein astronomisches Institut anrufen...

Hier noch zwei nützliche links:

http://www.filmstarts.de/nachrichten/18470302.html

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/verschwoerungstheorie-nasa-sagt-den-weltuntergang-ab/1630804.html

Zum Thema Weltuntergang frage ich mich aber auch: Glauben denn die Leute wirklich ernsthaft daran oder ist es nur eine versteckte Form der (Selbst)Unterhaltung mit Grusel-Garantie oder Thrill-Faktor? Denn wenn ich wirklich ernsthaft glaube, die Welt ginge an einem bestimmten Tag unter, dann muss ich doch davon ausgehen, dass ich selber auch untergehe bzw. sterbe. Wenn das so ist, warum verhalten sich die Leute dann noch so normal? Sie reden, posten, schreiben ganz locker, so als sei es nichts Besonderes. Also, wenn ich überzeugt wäre zu sterben, wenn ich überzeugt wäre, ich hätte nur noch 11 Monate zu leben, dann würde ich mich anders verhalten. Dann würde ich Abschied von nahestehenden Menschen nehmen, würde noch ein Paar Dinge machen, die ich im Leben schon immer machen wollte und so weiter. Oder ich würde niedergeschlagen warten. Vergleiche das mit einer Diagnose vom Arzt: "Herr Meyer, sie haben nur noch 11 Monate zu leben." Wenn so viele Menschen, das ernsthaft glauben würden, dann dann müssten wir schon soziale Auswirkungen spüren.

Außerdem ist die Welt ja schon so oft untergegangen. Ich erinnere mich noch lebhaft an den 5. Mai des Jahres 2000. Was waren die Medien voll von solchen Horromeldungen. Wochen vorher schon. Man behauptete, die Erde würde auseinaderbrechen, weil die anderen Planeten von uns aus gesehen, jenseits der Sonne in einer Reihe stehen. Ja, das mit den Planeten stimmte. Aber, es hat keinerlei Auswirkungen. Es passiert schließlich öfter mal. Außerdem muss man bedenken, dass die Massen der Planeten in Bezug der Gesamtmasse des Sonnensystems unter einem Prozent liegt. Der Rest steckt in der Sonne. Über 99 Prozent der Gesamtmasse das Sonnensystems stecken in der Sonne. Nun, die Welt existiert noch und immer wieder gibt es solche Falschmeldungen. Vielleicht sollte man sich fragen, ob die Gründe an Weltuntergangsszenarien zu glauben, nicht eher in der Psychologie zu suchen sind.

Hier noch ein link zu alpha centauri. Diese Sendung von Harald Lesch kann ich generell nur jedem empfehlen. Für mich mit Abstand das Beste, was es im deutschen Fernsehen zu diesen Themen (Astrophysik und co.) zu sehen gibt. Viel Spaß damit.

http://www.br.de/fernsehen/br-alpha/sendungen/alpha-centauri/alpha-centauri-mai-2000_x100.html
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NASA widerspricht 2012-Mythos  Empty Re: NASA widerspricht 2012-Mythos

Beitrag von Thedragon1987 am Do 12 Jan - 12:04

Nabend Caligula69, Die NASA oder andere Astrophysiker können es einfach nicht genau Berechnen. Wenn wir es geschafft haben uns im All zu besiedeln dann kann man es sagen aber jetzt ist es noch zu Früh. in 10 jahren sagen andere was berechnet worden ist stimmt überhaupt nicht.
So wie es mit Isaac Nuten Theorie war wurde sie gesprengt. Aber die berechnungen benutzen wir immernoch. Weil es bis jetzt noch keine Alternative gibt.

Der Dresdner-Kodex wo der Kalender beinhaltet ist. Sind auch mehrere Texte von Frühren Wetter Phänome Festgehalten worden.
Aber das hat halt nichts mit einen Weltuntergangs zenario zu tun.
Das glaub ich auch nicht das was passieren wird. Meine Vorstellung ist einfach das der Dresdner-Kodex so eine Art Tage-Buch ist. wo alles aufgeschrieben ist. Was passierte und der Kalender ist dafür da um es zu berechnen, wann es genau passiert ist. Warum muss man alles nach Vorne berechnen, wenn man es auch Rückwärts berechnen kann.
Der Kalender hat einen Zyklus von 25000 jahren(Korigiert mich wenn ich Falsch liege) und endet einfach am 21.12.2012 und fängt wieder von neuen an. Dieser Kalender ist einfach dafür da damit der Nachkommen von den Maya geschichtlich zurück verfolgen kann. Es ist einfach nur ein Zyklus es endet und fängt wieder an.

Es ist ein Tagebuch^^

Harald Lesch, echt Trocken was er sagt( Ihr seid alle Dumm)^^. Ja er hat auch recht wie willst du solche Menschen aufhalten. Es werden einfach mehr. Die sich was einfallen lassen oder auch einfach was vom gelesenen rauskopieren und schreiben "ich habe mich mit jemanden unterhalten, der es bestätigt hat". Und mehrere leute sagen dann AH wusste ich doch. Und denken einfache nicht weiter.
Er hat es echt gut erklärt, das es die jenigen verstehen die keine Ahnung haben^^
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Beitrag von caligula69 am Do 12 Jan - 12:37

Moin,
das mit Newton ist so nicht ganz richtig, er wurde nicht "gesprengt" oder ersetzt, er ist nur unvollständig, vor allem wenn es um extrem große Massen und extrem hohe Geschwindigkeiten geht. Dann reicht er nicht mehr aus. Dann kommt Einstein ins Spiel. Planetenbahnen und sonstige Schwerkraftphänomene kann kann man nach wie vor mit Newtons Gleichungen berechnen, weil sie dafür vollkommen ausreichen. Sicher ist es so, dass Wissen wächst und viele Erkenntnisse korrigiert und präzisiert werden, das ist ja normal - und auch das Spannende.

Außerdem denke ich, dass man schon viele Dinge sehr gut berechnen kann und man muss auch nicht erst das Universum besiedeln. "Wir" sind ja auch in der Lage gewesen mit unbemannten Sonden, das Sonnensystem zu erforschen. Das kann ja nur gelingen, wenn man vorher exakte Kenntnisse gewonnen hat. Ohne absolut präzise Vorhersagen wäre es nie möglich gewesen. Wenn man bedenkt, dass diese Sonden größtenteils mittels Schwerkraftfelder der Planeten, durch das All navigiert werden/wurden. Siehe "Swing-by Effekt". Ist nur so´n Beispiel. Aber echt spannend.

Selbst wenn wir das All besiedelt haben sollten, sind wir immer noch auf Messungen und Berechnungen "aus der Ferne" abhängig - mehr oder weniger.

Zumindest reicht unserere Erkenntnis aus, um zu sagen, dass die Erde von solchen Konstellationen (wenn sie denn so eintreten) nicht untergeht.

Ja, Herr Lesch hatte in dieser Sendung ´nen Hals. Hat er wohl etwas übertrieben - sehe ich auch so. Fand ich aber lustig. Ist aber ein Einzelfall. Sehe es aber auch so, dass die Unwissenheit echt grassiert und das kritisches Denken leider abnimmt und einen immer negativeren Stellenwert bekommt.

Ja, so weit ich informiert bin, erwähnen die Maya selbst auch keinen Untergang, sondern nur einen Neuanfang. Da würde ich aber noch gern recherchieren...
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Beitrag von Admin1 am Do 12 Jan - 17:20

Was redest du denn da schon wieder???
Seit ca. 2 Jahren reden wir hier drüber, dass 2012 KEIN Weltuntergang stattfindet, dass die Maya nur einen Kalender hatten der ausläuft. -Dass dieser aber als ein Countdown zu Rückkehr der "Götter" angelegt wurde ist ein anderes Thema.-

Also lese dich bitte in den entsprechenden Threads durch bevor wir uns hier wieder zurückbewegen.

Die Maya-Weltende-Story und 2012 Katastrophen sind nur Spielzüge.
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Beitrag von leningrad am Do 12 Jan - 17:23

applaus

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