von tomjohn Do 16 Sep - 21:57
Mir ist momentan nur das bekannt :
Bei Bildwandler- und Restlichtgeräten werden sogenannte Generationen unterschieden (siehe auch bei Restlichtverstärker):
Geräte der Generation 0
(Infrarot-Umwandler nach dem Nahfokus-Prinzip) sind bereits seit etwa 1940 bekannt und wurden z. B. bereits während des Zweiten Weltkrieges in Militärfahrzeugen eingesetzt; ein erhaltenes Exemplar befindet sich in der wehrtechnischen Sammlung Koblenz, montiert auf einem Fahrzeug vom Typ Panzerkampfwagen V Panther.
Eine Bildwandlerröhre ist z. B. die AEG-Telefunken 6914, wie sie z. B. auch im bei der Bundeswehr eingesetzten
Gerät Fero51 verbaut ist.
Die Generation 1
(Lebensdauer max. 1000–2000 Std.) arbeitet mit Bildwandlerröhren nach dem Inverterprinzip – eine Elektronenoptik ermöglicht höhere Verstärkung (1000–8000fach) und auch eine Bildverkleinerung. Geräte der
Generation 1 werden meist mit Infrarotbeleuchtung ergänzt. Einige Geräte der weißrussischen Firma „Dipol“
reichen nahezu an solche der Generation 2 heran. Das Militär verwendete vor Jahrzehnten eine Technik, bei der
mehrere Röhren hintereinander geschaltet wurden und zu besseren Ergebnissen führten. Diese sehr klobigen
Geräte wurden jedoch fast ausschließlich in Fahrzeugen (z. B. Panzer) eingebaut.
Die Generation 2
(Lebensdauer etwa 2000–4000 Std.) arbeitet zusätzlich mit einer Mikrokanalplatte (MCP)
zwischen der Fotokathode und dem Bildschirm. Mikrokanalplatten stellen für jeden Bildpunkt (Pixel) einen Sekundärelektronenvervielfacher dar und ermöglichen eine bis zu 20.000fache Restlichtverstärkung.
Die Generation 3
(Lebensdauer etwa 15.000 Std.) ist eine weitere Verbesserung dieser mit Mikrokanalplatten
arbeitenden Geräte. Hier wird zusätzlich das empfindliche chemische Galliumarsenid (GaAs) eingesetzt, wodurch
eine bis zu 50.000fache Lichtverstärkung erreicht wird.
Die Generation 4
ist zurzeit nur dem Militäreinsatz vorbehalten und nicht im Handel erhältlich.
Quelle:Wikipedia