FREIDENKER

FREIDENKER

Würden Sie gerne auf diese Nachricht reagieren? Erstellen Sie einen Account in wenigen Klicks oder loggen Sie sich ein, um fortzufahren.
FREIDENKER

Der Bauer und die Melkkühe, oder warum ich glaube, dass es Satan gibt.

Durchblicker
Durchblicker
Vielschreiber

Anzahl der Beiträge : 198
Posting-Points : 64
Alter : 52

Der Bauer und die Melkkühe, oder warum ich glaube, dass es Satan gibt. Empty Der Bauer und die Melkkühe, oder warum ich glaube, dass es Satan gibt.

Beitrag von Durchblicker am Di 13 Okt - 4:11

Hallo,

was ich erzähle, ist für viele nichts neues. Trotzdem verspreche ich Euch einen langen aber interessanten Text zu liefern.

Die Melkkühe sind wir und der Bauer steht für "die da oben", soweit ist alles klar. Der Bauer lebt von der Milch der Kühe. Die Kühe stehen nicht bloss faul auf der Weide herum, nein sie setzen den größten Teil ihrer Lebensenergie dafür ein, Gras in Milch umzuwandeln und das ist sehr harte Arbeit.
Was aber niemand versteht: Anstatt die Kühe in Ruhe ihre Arbeit machen zu lassen, schlägt der Bauer sie regelmäßig und schüttet ihnen Gift ins Futter, so lange bis sie weniger Milch geben. Und da setzt das satanische Prinzip an, sinnlose Zerstörungswut aus Lust oder Frust. Diese Zerstörungswut kennt nur der Mensch. Kein Löwe tötet Antilopen zum Spass, quält diese oder bringt mehr um, als er zu Leben braucht.

In einem Punkt bin ich mit denen da oben einig: Die Weltbevölkerung muss schrumpfen, damit das Ökosystem nicht kollabiert. Nur den Weg dorthin halte ich für fragwürdig, wenn dazu die Menschen ausgebeutet, vergiftet, verstrahlt und gegeneinander aufgehetzt werden. Will sich dann die selbsternannte Elite von einem überlebenden Rest verblödeter und stark geschwächter Sklaven versorgen lassen? Zugegeben, das hat in den letzten Jahrhunderten noch sehr gut funktioniert, als noch Wälder zum Abholzen und gut erreichbare Bodenschätze gab. Eine Hierarchie- Pyramide braucht aber zwischen der Spitze und der Basis ein Mittelstück, und das hat schon immer für am meisten Ärger (für die Spitze) gesorgt.

Für mich spielt es primär keine Rolle ob Satan tatsächlich ein extrem bösartiges Geistwesen ist, dessen einziger Existenzinhalt darin besteht, die Schöpfung zu zerstören. Vielleicht ist er aber auch nur ein Sinnbild für das, was die Psychopathen dieser Welt eint. Vielleicht ist es aber auch beides zugleich, was ich für am wahrscheinlichsten halte. An eine außerirdische Rasse die den "Erleuchteten" sagt, was sie zu tun haben, glaube ich weniger. Dafür sind die Bemühungen, der Menschheit zu schaden, viel zu planlos.

Nun komme ich als Individuum mit meinem begrenztem aber vorhandenem Bewusstsein: Wie stelle ich mich zu diesem Spiel?
Wenn ich recht verstanden habe, kommt man nur an die Spitze, wenn man dem Satan die Seele verkauft, was sich primär als ein miserables Tauschgeschäft anhört. Vielleicht ist es aber auch nur ein Schauermärchen um mich ruhig zustellen und mich im Glauben zu lassen, mein Streben nach Wahrheit und Gerechtigkeit irgendwann einmal belohnt. Die katholische Kirche hat ja damit auch die Menschen im Mittelalter klein gehalten. Das indische Kastensystem wurde ja auch nur dadurch am Leben erhalten, dass man der Unterschicht erklärte, sie hätte ihr Schicksal karmisch verdient.

Naja was bleibt für mich am Schluss? Ich gehe das Risiko ein, mich aktiv gegen Satan und das satanische Prinzip zu stellen, Nachteile in Kauf zu nehmen. Ich könnte jederzeit die Seite wechseln, aber sage mir: Jetzt erst recht. Vielleicht muss ich sogar damit rechnen, dass es kein Leben danach gibt und keine Entschädigung für das, was man mir hier angetan hat. Am meisten bewundere ich die Atheisten, die sich an ethische Regeln halten, obwohl es nach dieser Logik doch viel sinnvoller wäre, das einzige Leben zu geniessen und die Sau rauszulassen.

Nun ja, wir werden sehen, mein Einsatz steht.
Kometin
Kometin
Area-51-Angestellter

Anzahl der Beiträge : 527
Posting-Points : 37
Alter : 75
Ort : Wächter-Universum

Der Bauer und die Melkkühe, oder warum ich glaube, dass es Satan gibt. Empty Re: Der Bauer und die Melkkühe, oder warum ich glaube, dass es Satan gibt.

Beitrag von Kometin am Mi 14 Okt - 0:52

Es ist das ewig alte Spiel:  Die einen Herrschen und die anderen lassen sich beherrschen!

Und die, die herrschen sind einige wenige, aber gigantische Unternehmergruppen,
die im privaten Besitz sind und auch m. E. über die Medien und Politiker herrschen.

Ob sie das gut oder böse machen, ich schätze mal mit Zucker und mal mit Peitsche,
aber ob sie nun durch und durch satanisch sind, weil sie sich Satan zugehörig fühlen
und ihn huldigen oder anbeten, wer ist Satan?

Der Satan scheint viele Kinder/Anhänger zu haben, aber es gibt auch noch andere,
die ein gutes Weltbild haben, sie sieht man nicht so, sie fallen nicht auf, sie protzen
nicht und sie sind nicht gierig, sie können teilen.

Das wir zu viele sind, möchte ich bestreiten, die Mächtigen dieser Welt sind nicht
Willens die Erde in ein Paradies zu verwandeln, dass es durchaus sein könnte,
all das Geld, was in Kriege gesteckt wird könnte für die Menschheit für den Frieden
investiert werden. Die Intelligenz und die Maschinen und das Geld wären dafür
da, all die Wüstengebiete auf der Erde in grüne Landschaften umwandeln, das
Menschen sich dort ansiedeln können, ihre Arbeit finden, dann würde es dort
auch wieder regnen können, das wäre ein riesiges Projekt für Jahrzehnte, aber
es würde sich lohnen, Wüsten gibt es in Hülle und Fülle und keiner bräuchte
mehr auf der Flucht zu sein vor Hass und Fanatismus.

Und das, worauf der Mensch intensiv seine Aufmerksamkeit richtet,
das zieht er an im positiven, wie im negativen Sinn, der Mensch hat
viel mehr Kraft, als er sich bewusst ist, das soll auch so bleiben, denn
die anderen wissen darum und sind gar nicht erbaut, dass wir aufwachen
und uns auf einmal für tieferes Wissen interessieren, das bringt uns nur
auf dumme, kreative Gedanken und nachdenkliche Menschen, igittigitt....

Jeder Mensch muß für sich entscheiden, wie er leben möchte, aber diese
Möglichkeit "möchte" wird immer mehr beschnitten und er merkt es zwar,
aber das Sofa und der Fernseher sind doch sehr verlockend oder dieses
oder jenes.

Aber kein Job der Welt ist mehr bis zum Rentenalter, die Globalisierung
wird die Existenz noch mehr beschneiden, weil alt erkämpfte soziale
Rechte gekippt werden, weil es immer Firmen gibt, die die Aufträge
und Arbeiten denen vergeben, die für sie gewinnbringender sind.
Aber die Mieten und Lebenserhaltungskosten werden gleich hoch
bleiben und dann?? Und warum das? Tja da ist wohl dahinter ein
riesiges, ungeheures Monster, das immer mehr gefüttert werden
will, aber dieses Monster bevorzugt die Haus-manns-kost, die
Delikatessen bleiben für die Mächtigen, teilen kennen die nicht,
nur austeilen, so sehe ich die Welt, wie sie momentan ist!
Anonymous
Gast
Gast

Der Bauer und die Melkkühe, oder warum ich glaube, dass es Satan gibt. Empty Re: Der Bauer und die Melkkühe, oder warum ich glaube, dass es Satan gibt.

Beitrag von Gast am Sa 5 Dez - 22:52

Und da setzt das satanische Prinzip an, sinnlose Zerstörungswut aus Lust oder Frust. Diese Zerstörungswut kennt nur der Mensch.
Wenn mir an dieser Stelle erlaubt ist zu widerprechen. Warum ist es das satanische Prinzip? Ist es nicht eher der Weg, den die Kirche, geht? Häuser aus Gold zu bauen, in dem keine Menschen wohnen? Gold für die Huldigung eines toten Geistes zu erpressen und Gewalt an alle Freidenker. Satan, sagt, töte die Ziege und fresse sie. Sie gehört dir, wenn sie sich nicht wehren kann. Die Lust am töten ist ein Gendefekt des Menschen. Der Mensch redet sich ein, dass Gewalt schlecht ist. Aber es ist ein Teil von ihm. Ohne Konflikte braut sie sich in uns zusammen und wird an etwas schwachem ausgelassen.

Gesponserte Inhalte

Der Bauer und die Melkkühe, oder warum ich glaube, dass es Satan gibt. Empty Re: Der Bauer und die Melkkühe, oder warum ich glaube, dass es Satan gibt.

Beitrag von Gesponserte Inhalte


    Aktuelles Datum und Uhrzeit: Sa 19 Sep - 18:22