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Beitrag von kaffeetrinken am Fr 22 Nov - 16:53

wassergedanken zum wochenende...

da man wundert sich über die teilnahmslose, heitere gleichgültigkeit der mitmenschen im nahen umfeld und fragt sich ob es nicht einen grund dafür zu finden gibt...
und schon stößt man auf einige artikel, die alles andere als harmlos erscheinen. über hormone in den ozeanen las ich schon vor fünfzehn jahren, und das einige wale schon beiderlei geschlechter hatten. Hat man nicht der wissenschaftlerin den doktortitel damals aberkannt? vielleicht kann sich noch jemand erinnern. nehmen schon soviele mitmenschen Fluoxetin oder haben wir auch schon davon im deutschen trinkwasser und somit in der nahrung?


telepolis schrieb:
Die staatlich unterstützte Umweltagentur Environment Agencey fand nämlich heraus, dass das Antidepressivum Prozac bereits in Flusssystemen und im Grundwasser nachzuweisen ist, und somit auch ins Trinkwasser gelangt beziehungsweise gelangen kann. Umweltschützer und Politiker, wie beispielsweise Norman Baker von den Liberaldemokraten, sprechen bereits von einer "versteckten Massenmedikamentation".

Prozac wurde bereits in den 80er-Jahren als "Glückspille" gefeiert. Das Antidepressivum gehört zur Gruppe der so genannten Selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI), die in den Stoffwechsel des "Glücksbotenstoffs" Serotonin eingreifen - und auf diese Weise die Stimmung heben. Als Neurotransmitter moduliert Serotonin Gefühle, Schlaf sowie Appetit. Ein Mangel an Serotonin in bestimmten Hirn-Regionen gilt u.a. als Ursache für Depressionen und Angststörungen. Medikamente wie Prozac mit dem Wirkstoff Fluoxetin bewirken, dass der "Glücksbotenstoff" in höherer Konzentration zur Verfügung steht und somit die Stimmungslage positiv beeinflusst wird.

Doch das Mittelchen hat so seine Tücken: "Gewichtszunahme, nervöses Gesichtszucken, Vergesslichkeit, sexuelle Störungen, Selbstmord, Gewalttätigkeit und Hirnschäden", fasst Theoretiker und Biotech-Kritiker Francis Fukuyama die Nebenwirkungen des Präparats zusammen.

Der Beliebtheit der Glückspille in den USA und Großbritannien tut das dennoch keinen Abbruch. Geschätzte 28 Millionen US-Bürger konsumieren Prozac und ähnliche Anti-Depressiva. In Großbritannien stieg zwischen 1991 und 2001 die Verschreibung von Antidepressiva von neun Millionen auf 24 Millionen jährlich. Prozac gilt inzwischen als Volksmedikament Nummer eins.

Laut dem "Observer" gelangt das Mittel über behandelte Abwässer in Flusssysteme oder in andere Wassersysteme. Wie viel Prozac sich allerdings aktuell im britischen Wasser befindet, weiß niemand so ganz genau. Dennoch haben Medikamentrückstände inzwischen auch die britische Regierung auf den Plan gerufen. Der höchste Umweltberater der Regierung traf sich erst kürzlich wieder zu Gesprächen mit Vertretern der Pharmaindustrie. Das Thema: die Auswirkungen auf das Ökosystem und die menschliche Gesundheit.
https://www.heise.de/tp/features/Briten-total-entspannt-3435869.html


hamburger abendblatt schrieb:
156 Arzneimittelwirkstoffe seien in Deutschland bereits in der Umwelt nachgewiesen worden, gut 130 davon in Oberflächengewässern, berichtete das UBA. Der weit überwiegende Teil stammt aus menschlichen Ausscheidungen. "Das Medikament, das vom Körper komplett zerlegt wird, gibt es noch nicht", sagt Dr. Gerd Maack, der beim UBA für die Umweltbewertung von Arzneimitteln zuständig ist. Oft seien nur zehn Prozent der Dosis im Körper wirksam, der große Rest werde vor allem über die Nieren, ein kleinerer Teil über den Darm ausgeschieden.
https://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article114315317/Medikamente-im-Wasser-bittere-Pillen-fuer-Fische.html

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